Donnerstag, 24. Dezember 2009





„Oh du fröhliche, oh du selige, gnaden bringende Weinachtszeit....“, 25°Grad, Sonne, blauer Himmel, nur ein kühles Lüftchen aus der Antarktis lässt einem ein Hauch von Weihnachten. Sie geben sich Mühe. Tannen, als Weihnachtsbäume verkleidet, Plastik Schneemänner und tausende von Santa Clause Mützen. Weihnachten in der Sonne.

Dabei hat es uns für 4 Tage in „die wohl englischste Stadt“ (Lonely Planet Reiseführer) Neuseelands verschlagen. Christchurch. Mit ca. 340 000 Einwohners ist sie auch die größte der Südinsel. Viele „alte“ Steingebäude, Kirchen und Parks geben einem wirklich das Gefühl in England zu sein. Dabei hat es doch seinen eigenen Charme.

Jeder der Herr der Ringe gesehen hat und sich dabei noch an die Reiter von Rohan mit ihrer Festung von Helms Klamm erinnern kann, der hat eine sehr gute Vorstellung davon, wie es um Christchurch in etwa aussieht. So werden hier auch etliche „Herr der Ringe Filmdrehorttouren (das Wort wollte ich immer schon mal schreiben)“ angeboten.

Nachdem wir unsere Reise in Picton begonnen haben, weiter an der Ostküste nach Kaikoura gefahren sind und nun bis Donnerstag in Christchurch bleiben, geht es anschließend ab in die Berge. Mt. Cook (3750m) und die southern Alps warten.

Unser Tag sieht immer sehr entspannt aus. Meistens spielen wir bis spät in die Nacht Karten und stehen daher auch nie vor 10 auf. Dann geht es meist auf Erkundungstour und nach einem Mittagspäuschen kommt Teil 2 davon, bevor wir auch schon wieder essen.

Allerdings erleben wir selbstverständlich auch kulturell einiges. So besuchen wir Museen, lernen Einheimische kennen, unternehmen Wanderungen oder geben uns den Fish and Chips hin.

Ein Highlight der letzten Tage war mit Sicherheit ein kleiner Imbissstand im Herzen Christchurchs. Dort wurden Bratwürste, Leberkäs’ und Sauerkraut verkauft und das ganze mit Brezeln. So hat sich ein Deutscher dort niedergelassen und hat seit 20 Jahren eine Metzgerei in Nelson. Von Ungarischer Salami über polnische Wurst, bis hin zu Schwarzwälder Schinken gab es alles, was das „Anti“vegetarische Herz begehrt. Und zum ersten Mal seit langem kam auch ein kleines Heimatgefühl auf, als noch eine Mutter mit ihren 4 Kindern dort einkaufte und wir praktisch zu acht um den Stand rum standen und einfach deutsch miteinander geredet haben. Es klingt vielleicht komisch aber man lernt einiges schätzen, sobald man in der Ferne ist. Und eines davon ist mit Sicherheit das Essen.

Heute morgen ging es auf zum Mt. Cook. Schon die Fahrt alleine ist es wert. Etwa 5 Stunden dauerte die Reise von Christchurch zum Fuße der southern Alps.

Dabei sind alle kitschigen Postkarten zu vergessen beim Anblick eines türkisblauen Schmelzwassersees, der einen Schnee bedeckten Mt. Cook auf seiner Wasseroberfläche spiegelt. Klingt ziemlich gut, ne?

Dabei denkt man an jeder Ecke, man erkennt Herr der Ringe Schauplätze und tatsächlich verstecken sich hier so einige. Wer den Schwenk über die Gebirge am Anfang der Triologie kennt, der sieht den Mt. Cook oder die Festung von Helms Klamm. All diese wunderschönen Plätze sind hier auf der Südinsel zu finden.

Ungewohnt ist auch die Einsamkeit. Oftmals fährt man eine ganze Weile, bis einem ein Auto entgegen kommt oder man fährt über Straßen, vorbei an Schluchten oder Gebirgen, wo man sich sicher ist, dass man keine Panne haben möchte.

Nach einer kleinen Mondwanderung (siehe Bilder) und einem Besuch beim Mt. Cook Glacier, ging es an das Weihnachtsmahl. Bei einer Lachsfarm haben wir uns heute zum besonderen Anlass etwas Lachs gekauft und mit Genuss verschlungen (meint, dass es gut war^^). Auch die Bescherung hat nicht gefehlt. Schließlich hab ich endlich mal wieder was neues zu lesen (Dan Browns – „The Lost Symbol“), ein lang ersehntes Notizbuch, ein neues Tagebuch und einen Stadtführer für San Fransisco, wo ich nächstes Jahr auf dem Rückflug Halt machen werde. Und dafür geht es für Vici und mich auch noch nach Australien im April.

Wie ihr seht, geht es uns richtig gut hier unten. Auch wenn es ungewohnte Weihnachten sind und wir euch sehr vermissen alle zusammen.

Wir wünschen euch einen gaaaaaaaanz schönen, gesegneten und friedlichen Heiligen Abend und zwei schöne Feiertage. Offiziell wird hier Weihnachten erst morgen gefeiert aber da bleiben wir Europäer. Wir denken an Euch J

P.S.: Auf Grund von mangelnder Internetverbindung kann ich leider nicht oft in den Blog schreiben aber gebe mir selbstverständlich Mühe ihn auf dem neuesten Stand zu halten.

Samstag, 19. Dezember 2009

Freitag, 18. Dezember 2009





Logbuch. Wir schreiben den 18.12.2009. 4.22 pm. Wir verbrachten den ersten Tag in Picton (Südinsel).

Unsere erste Woche Ferien neigte sich gestern dem Ende entgegen. Dabei begann doch gleichzeitig unser Urlaub auf der Südinsel.

Nachdem wir schon am Mittwoch nach Feilding zu Alexej gefahren sind, um ihn abzuholen, ging es gestern auf die Fähre von Wellington nach Picton.

Mit Alexej schauten wir uns in Palmerston North noch eine Gruppe an, die für einen Apa Haka Wettkampf trainierten. Dabei wird gesungen, getanzt und das ganze in Südseemanier. Sehr beeindruckend!!

Nach einer eher kurzen Nacht, standen wir um 4 Uhr morgens auf und eine lange Reise begann. Zunächst ging es mit meinem Auto, 100 kg Gepäck, einem Surfboard (dies sei extra erwähnt), Alexej, Vici und mir nach Lower Hutt, im Norden von Wellington. Dort ließen wir unser Auto an der Schule von Roman. Allerdings stellte sich schon die Suche der Schule als nicht ganz so einfach heraus. Nach einer kleinen Erkundungstour durch das halbe Hutt Valley, hatten wir die Hogwarts ähnliche Schule allerdings entdeckt.

Den Schlüssel hinterließen wir bei einem sichtlich schlaf trunkenden Hendrick (wir schrieben 8.00 Uhr morgens), das Auto auf einem Videoüberwachten Hof.

Von dort aus ging es mit dem Zug Richtung Wellington Station. Von dort mit einem Shuttlebus zum Dock. Wir waren vermutlich die letzten Passagiere, die „pünktlich“, ganz nach Deutscher Sitte, um 10.15 Uhr die Fähre bestiegen. Die Abfahrt war schließlich gegen 10.45 Uhr.

Vermutlich war es einer der traumhaftesten Tage, die man sich nur ausmalen kann. Sonne, 25 Grad, kaum Wolken und eine kühle Meeresbrise. Das hört sich ja ganz nach dem ZDF Traumschiff an. So ungefähr kamen wir uns auch vor. Nur ohne Kapitänsdinner.

3,5 h dauerte die Fahrt von Wellington nach Picton, vorbei an Häfen, hinein in die Fjorde um schließlich am kleinen, verschlafenen Anlegeplatz von Picton ein zu parken.

Dort packten wir uns wieder unsere 100 kg Gepäck auf die Schultern und gingen zum nächsten Backpacker am Hafen. Dort hatte Max für uns den Schlüssel hinterlegt zu seinem silbernen Nissan, Baujahr um 1803. Nachdem es eher aussah wie ein Schlachtfeld und die Tankanzeige sich schon ins Negative bog (konnte auch wegen den 50 Grad im Auto sein), machten wir gleich bei der ersten Tankstelle Halt. Eine freundliche Dame kam uns allerdings gleich mit winkenden Armen entgegen gesürmt und ich dachte noch, die sind aber besonders fix hier. Allerdings war in der ganzen Stadt der Strom einfach ausgefallen und die Pumpen funktionierten daher auch nicht.

So machten wir uns daher auf zum YHA Hostel Picton. Aber auch dort war keiner. Nicht einmal Gäste schien es zu geben. Nur ein Schild wies freundlich darauf hin, dass man es sich doch bequem machen solle, während man warten müsse. Woraufhin wir uns erst einmal ein Mittagssnack gönnten, bevor wir die Stadt erkundeten.

Am Abend genügte auch ein „I booked 3 beds on Sebastian Siehl“ um 3 Schlüssel in die Hand gedrückt zu bekommen.

Nach einer kleinen Rundfahrt an einigen Buchten entlang, gingen wir auch relativ bald schlafen.

Heute wagten wir uns an einen Rundgang an der Küste entlang, bis hin zu einem schönen Aussichtspunkt, um dann am Mittag der Hitze zu entfliehen und ins Hostel zurück zu kehren. Zwar hat es „nur“ etwa 25 Grad, allerdings spürt man, wie die Sonne einem auf der Haut brennt und ohne Sunscreen hat man innerhalb von Minuten einen Sonnenbrand und dass ist leider nicht einmal übertrieben. Dem Ozonloch sei Dank.

So schauen wir unserem Trip freudig entgegen, der uns an der Ostküste runter nach Christchurch (Weihnachten), Mt. Cook und Dunedin (Sylvester), und an der Westküste über Queenstown und den St. Josef Glacier in einem Monat wieder nach Picton führen wird.

Sonntag, 13. Dezember 2009







7 Wochen + 1 Tag, 50 Tage, 1 200 Stunden, 72 000 Minuten oder gar 4 320 000 Sekunden FERIEN. Das ist schon verdammt viel. Vor allem, wenn man es noch in Millisekunden ausrechnet was etwa..... Nein, keine Sorge. Schließlich ist die Schule ja vorüber, die meisten unserer Leser, wenn nicht sogar alle, sind gar raus aus dem Schulsystem und daher möchte ich keinen quälen. Wobei Schüler das Gefühl der plötzlichen Sinnlosigkeit im Alltag bei so viel Freiheit sicherlich besser verstehen würden. Oder auch nicht, wenn wir über Sinnlosigkeit sprechen. Genug philosophiert.

Am Donnerstag wurde das Schuljahr abgeschlossen mit dem „Junior Prize Giving“ bei dem ich ein weiteres Mal Fotograf sein durfte/musste. Wieder ein mal kann ich nur sagen, dass es hier Preise en masse gibt und für fast jeden etwas abfällt vom Pokal- und Urkundentischlein (wobei Tafel es eher traf).

Seit Donnerstag Mittag haben Vici und ich uns auch nicht sonderlich spannenden Aufgaben hingegeben. Dabei ging es vor allem um Organisatorisches für Rückflug in die BRD nächstes Jahr, Weihnachtsgeschenke, Hausputz, „Hostelputz“, Kameraläden ab zu klappern (Error 99), Videotheksausweis erstellen oder einfach die Sonne zu genießen.

Bis gestern. Denn gestern Nachmittag hieß es: Grillen! Die Abschlussfeier des, ich nenne es einfach mal, Putztrupps im Garten des Chefs. Vici und ich mögen den allgemeinen Durchschnitt um ca. 50 Jahren gesenkt haben und hatten zusammen wahrscheinlich doppelt so viele Zähne, wie alle Anwesenden zusammen (15 an der Zahl). Auch wenn relativ schnell verständlich wurde, warum auf der Einladung: „Wunsch CDs selbst mitbringen!“, stand, war es ein netter Abend.

Zwei 3 Meter lange Aquarien und 3 Hunde ließen auch auf die Tierfreundlichkeit des Chefs (Dennis) schließen. Nachdem wir uns mit Peter über seine Europareise nächstes Jahr unterhalten hatten und Diane und Paul über eine mögliche Hochzeit lachten, machten wir uns aber auch bald auf den Weg nach Hause.

Verwunderlich ist immer wieder, dass die Neuseeländer doch Inselmenschen geblieben sind. Die meisten der Jugendlichen haben noch nie die Südinsel gesehen und viele Erwachsene tun es Ihnen gleich.

Vici und ich sind uns noch nicht so ganz klar, ob es sich dabei wirklich nur um eine Geldfrage handelt. Denn schließlich haben nur wenige Menschen so eine Natur direkt vor der Haustür. Und einen Flug gibt es auch schon für 30-50$.

Amerika oder gar Europa ist für Sie eher einer Mondlandung gleich.

Highlights der letzten Woche: Eigentlich, und dies sei zu meiner Entschuldigung angebracht an dieser Stelle, bin ich nicht der Mensch, der andere gerne „auflaufen“ lässt aber es überkam mich mal wieder.

Nachdem Breanna immer noch unser Lieblingsopfer war bisher mit Sätzen wie: „Kanada ist viel weiter weg von Neuseeland als Deutschland“. (sie kommt aus Vancouver) „Warum bist du denn dann nur halb so lang als wir geflogen Breanna?“ „ na ihr seid auch umgestiegen“ – „Schweigen“ - oder „Breanna zeig mir doch mal einen Meter:“ 1_______________________________________1 „Schweigen“, haben wir ein weiteres Ende der Bildungskette erspäht.

Es fing harmlos an mit einer Inspektion von Linos Ipod. „Hey, wer ist denn Queen?“ (gut nicht ihre Generation), „hey Dörte (Name wurde verändert), kennst du Metallica?“, „Nö!“, „Rolling Stones?“, „Nö!“, „Die Beatles? (flehende Stimme), „Öhm...( ja sie kennt sie...) Nö! (autsch)“. Danach dachte ich, wechsel ich mal zu einfachen Politikpersönlichkeiten. „George W. Bush?“, „Nee, wer ist das?“, und die 1 000 000 $ Frage: „OBAMA?“ (Bitte, schließlich sieht der ja auch nicht so schlecht aus, wie sein Vorgänger) „Ach ihr seid blöd, ihr lasst mich voll doof da stehen. Nö!“ Woraufhin ich versuchte ihr diesen netten grinsenden Schwarzen mit dem „Yes We Can!“ als Amerikanischen Präsidenten zu verkaufen. Aber hoffnungslos. Immerhin „Michael Jackson und Jesus waren ihr bekannt“. Beide mochte sie aber glaube ich nicht.

Was hier lustig klingt, ist leider viel zu ernst. Die Kids haben wirklich extrem wenig Ahnung teilweise über ihr eigenes Land oder gar das Weltgeschehen. Traurige Wahrheit.

Heute waren Vici und ich einem alternden Ehepaar wohl näher, wie je zuvor. Stellt euch einfach eine „Wäsche aufhängende Vici“ und einen „Rasen mähenden Seb“ vor. Viel mehr muss man dazu glaub ich nicht mehr sagen. Allerdings kann ich die Motorsensen nur empfehlen. Die Nachbarn nervst, den Rasen auch. Dafür hat man mal wieder so eine Männerdomaine für sich entdeckt.

Für einen Pollenallergiker, wie ich einer bin, sind 60 min. in einem blühenden Feld hinterm Haus allerdings ungefähr genau so förderlich wie ein Nacktbadeurlaub am Südpol. Dafür fühlt sich die Nase danach vermutlich ähnlich. Und nein, ich habe noch keinen Nacktbadeurlaub am Südpol hinter mir.

Bei unserer heutigen Erkundungstour durch den „Savemart“ haben wir mal wieder was entdeckt. Bronx Pumps für Vici mit denen sie mir auf den Kopf spucken kann, sowie ein „Australia“ T-Shirt für mich. Damit auch die Kiwis einen Grund zu spucken haben. (haschn?)

Mittwoch, 9. Dezember 2009







Spiel, Spaß und Spannung. Machen sie Ihren Kindern eine Freude und schicken sie zum Karate und anschließend in ein 2 tägiges Camp. So in etwa könnte die Überschrift der letzten Tage aussehen.

So versuche ich in einigen Abschnitten mal, die doch sehr ereignisreichen letzten 96 Stunden zusammen zufassen und dabei keine, der doch reichlich komischen Szenen aus zu lassen.

Es begann alles an einem sonnigen Samstag morgen in einer Turnhalle in Wanganui (Neuseeland). Etwa 100 Karateka fanden sich dort ein, um miteinander zu trainieren und am Sonntag gegen einander an zu treten. Von Auckland, Wellington, Taranaki oder Napier kamen die einzelnen Kader. Von 10 jährigen mit Schwarzgürtel bis hin zum 50 jährigen im Weisgurt waren alle Altergruppen und Gürtelträger vertreten. Chef-Instruktor Mark Willis (7. Dan), der höchste Danträger Neuseelands, gab das Training. Insgesamt 4 Stunden lang sprangen, kämpften, quälten und lachten wir uns durch die Einheiten. Dabei gab es auch ein Publikum, vor allem der regen Beteiligung der Eltern zu verdanken aber auch der einen Freundin aus Deutschland, die Meisterwerke aus einer für sie doch viel zu schweren Kamera heraus zauberte. Und damit sei selbstverständlich Vici gemeint. Schließlich verbrachte sie den halben Samstag und den kompletten Sonntag auf der Tribüne und unterstütze mich. J

Nach unserem Training ging es an die Prüfungen. So gab es etwa 40 Zöglinge, die ihre Gürtelfarbe rechtmäßig verändern und nicht nur durch eine dunkel gewählte Eddingfarbe imposant aussehen wollten.

Nur der kleine Michael (10 Jahre) machte mit mir die Prüfung zum Braungurt und gleichzeitig waren wir damit auch die letzten an der Reihe. Was zunächst 1,5h Warten bedeutete.

15 min dauerten unsere Prüfung schließlich und war wohl die Krönung des Tages. Danach fühlte sich allerdings sowohl Michaels halb so alte Knochen, wie auch meine „alten“ um mindestens ein Jahrzehnt gealtert vor.

Wohl wissend natürlich, dass am Sonntag noch der Wettkampf folgen sollte.

Doch zunächst musste der neu erworbene Braungurt selbstverständlich etwas gefeiert werden. Dabei halfen Vici, Kupe , Lino und mir der liebe Alexej und der liebe René. Die beiden kamen uns nämlich besuchen und wir verbrachten einen entspannten Abend in unserem Häuschen in der Koromiko Rd.. Dabei muss erwähnt werden, dass wir wohl den schönsten Sonnenuntergang am Pier in Wanganui erlebten, den man sich vorstellen kann. Selbst der schneebedeckte Mt. Taranaki, etwa 150 km entfernt in der Nähe von New Plymouth kam zum Vorschein, so klar war der Himmel.

Der nächste Morgen begann etwas gehetzt, da ich versuchte den Wecker so weit wie möglich vorzustellen, was vielleicht gelegentlich nicht die beste Idee ist.

So trafen sich die tapferen 100 wieder in der besagten Halle, in der mittlerweile 2 „Tuniermatten“ ausgelegt worden waren.

Konkuriert wurde in Junior- und Seniorgruppen und natürlich nach Gurtgrad sortiert. So trat in in der Seniorgruppe 6-4 Kyu (grün-2. Violetter Gurt) an. Die meisten traten zudem in 3 Disziplinen an. Kata (festgelegte Schrittfolgen), Kumité (Freikampf), sowie Teamkata (3 Personen). Dabei entschied Präzision, Kampfgeist und Ausführung der Techniken (Schwierigkeitsgrad). So konnte ich mich bei Kata, wie auch beim Kumité auf den 1. Platz kämpfen. Bei der Teamkata waren wir gleich auf mit einem Team aus Wellington, die allerdings nach Punkten, vor uns als 2., gewannen.

Insgesamt feierte Wanganui die meisten Siege bei dem „Southern Region Championsh.“ .

Das Kumite der Herren mit Schwarzgurt war am Ende der Höhepunkt. Dort wurde kräftig ausgeteilt und auch eingesteckt.

Damit sollte der Tag aber noch nicht zu Ende gehen. Lino und ich machten uns am Nachmittag direkt auf den Weg nach Upper Hutt (bei Wellingotn), um mit 12 Schülern auf ein Camp zu gehen für 2 Tage.

Beide ziemlich uninformierten, hofften wir bei strömendem Regen den ganzen Weg über runter nach Upper Hutt nicht in einem Zelt zu landen. Auch nach dem ersten Schild „YMCA-Camp-3km“ verflog die Angst nicht, sondern wurde bei einem beginnenden Schotterweg eher größer. In Gedanken puhlten wir uns schon die Baumwurzeln aus der Wirbelsäule.

Allerdings entpuppte es sich als eine Art Hostel mit angebundenem Konferenz- und „Versorgungshaus“. Außen herum lagen mehrere Seen, Wälder und Berge.

Dabei wurden nur die besten Schüler der 10. Klasse eingeladen, welche zum Prefect gewählten wurden für das kommende Jahr. Es ging bei dem Camp in erster Linie um das Verständnis von „Führungskraft“. Damit kennen wir Deutschen uns ja aus!! (haschn?) ^^

Ähnlich wie bei unseren Vorbereitungsseminaren gab es aber auch etliche Aktivitäten für die Kids, um sie als Gruppe zusammen zu schweißen. „Low-Rope-Garden“, „Orientierungslauf“ oder „Brückenbau“ waren nur einige von vielen Herausforderungen. Lino und ich halfen gelegentlich, um z.B. für die Sicherheit zu sorgen. Schade, dass es „nur“die guten Schüler waren!

Abends schauten wir Filme, spielten Basketball in der Sporthalle oder unterhielten uns.

Highlights des folgenden Tages waren sicherlich der „mudslide“, sowie der Weg über eine selbst gebaute „Brücke“.

Du wolltest schon immer mal so richtig dreckig sein? Deine weißen Shorts sollen innerhalb von Sekunden braun sein? Du bist der Natur verbunden und suhlst dich gern im Dreck? Dann bist du richtig beim Mudslide!

Wesentliche Bestandteile sind dabei eine Gummimatte mit Spülmittel drauf, ein Graben mit Schlamm und ein wenig Verrückheit. Fertig ist das Schlammbad. (Fotos werden nachgereicht)

Der Brückenbau war hingegen nicht ganz so nass. Schließlich sollte es ja auch über den Bach drüber gehen. Logisch, ne?

Mit 2 Seilen, eines für die Füßlein und das andere zum sichern und festhalten, ging es nach der Befestigung an einigen Bäumen ans Überqueren. Meine Familienplanung ist nun leider gestrichen, denn der Harnisch hat etwas gezwickt. War wohl auch eher für kleinere Kids gedacht. Aber man muss halt Opfer bringen.

Nach einem Orientierungslauf, einem Floßbaukurs und einer weiteren Seilüberquerung ging es dann an die Heimfahrt.

Das Wetter wird immer besser, wenn auch ein sehr starker Wind weht. So hat es auch den Anhänger von der Schule beim Camp umgehauen, den Hügel runter an ein Dach. Glücklicherweise war neben einigen Schrammen und einem faustgroßem Loch nichts weiter passiert.

Zurück in der Schule gab es Aktivitäten für die Schüler, wie z.B. eine Alkohol und Drogenaufklärung bei der ich mal wieder Fotograf spielen durfte, wie ich es auch morgen früh beim Junior Prize Giving tun darf. Sollte Bonusgehalt verlangen^^.

Ab morgen Mittag fangen für Vici und mich die Ferien an. Auch Vici hat mal Pause von ihrem Putzjob im Girls College. Dafür hat sie schon ihren ersten Sonnenbrand vom vielen Laufen in den letzten Tagen ohne Auto. Man fühlt sich wie ein Brathähnchen.

Seb in Aktion:

http://www.youtube.com/watch?v=SmtDEn_o-O0


P.S.: Dachte, zeige euch auch mal ein Bild von den Häusern auf Rädern hier.

Freitag, 4. Dezember 2009





Guten morgen Deutschland. Auch diese Woche wurden wir noch nicht von giftigen Spinnen gebissen, sind nicht als Geisterfahrer aufgefallen oder sind gar Kopfüber einfach hängen geblieben (Witzerklärung: down under).

Doch diese Woche hat eigentlich nicht viel Aufregendes zu bieten. In der Schule merkte man, dass es dem Ende zu geht. Damit sei gemeint, die Ferien rücken immer näher und beginnen am 11. Dezember. Die meisten Lehrer waren die ganze Woche über mit ihren Zeugnissen beschäftigt, die eigentlich auch letzten Freitag schon hätten fertig sein sollen. Wie ihr seht, ist es nicht anders wie bei den Schülern.

Meine Hauptaufgabe bestand eigentlich in 2 Tagen harter Arbeit diese Woche. So hatte ich alle Zeugnisse, der 9. Und 10. Klasse auf einem doch beachtlich hohen Stapel vor mir liegen. Nun werden hier nicht Noten von 1-6 verteilt, sondern credits. In jedem Fach kann man etwa 8-20 credits sammeln. Dies hängt stark vom Lehrer und vom Fach ab. Für jeden Test oder jede Arbeit kann man so credits sammeln. Bei im Durchschnitt 11 Fächern kann da schon einiges zusammen kommen. Dabei zählen allerdings auch Fächer mit rein, wie Kochen, Wood Work oder Tanzen. Und ja, dass sind eigene Fächer hier. Demnach hat jeder Schüler so seine eigene Kombination an Fächern, ähnlich wie bei uns es erst in der Oberstufe der Fall ist.

Mit meinem Meter Papier vor mir, begann ich nun credits zu zählen. Schüler in der 9. Klasse bekommen einen „Merit Award“ für >80 cr. In Level 4 oder drüber und bei Schülern der 10. Klasse ist es das Selbe nur mit Level 5 und drüber. Die Level geben an, wie gut ein Schüler in dem jeweiligen Fach ist. Dabei steigt man je nach Können schon in ein höheres Level ein, als Year 9 ler und kann sich im Jahr um etwa 2-3 Level verbessern.

Bei 11 report für jeden Schüler (220 Stück) kann man sich etwa vorstellen, wie lange das dauert, alle durchzuschauen. Nach etwa 2 Stunden sieht man auch nur noch „2en und 3en vor sich“. Als Problem bei dem Ganzen stellten sich am Ende allerdings viel mehr die Lehrer heraus, die ihre Zeugnisse noch nicht eingereicht hatten und die sie dann in den 2 Tagen so nach und nach nachlieferten (dass sind mal viele nachs in einem Satz^^). So ging ich dann auch die meisten Klassen mehrfach durch, da einfach immer wieder Punkte dazu kamen von anderen Lehrern. Insgesamt 10 Stunden Arbeit, 2 Mio. cr. Später und um 10 kg Papier leichter, hatte ich meine Arbeit dann beendet. In Year 9 kamen immerhin um die 10 Schüler über die 80 hinaus und 2 Schüler sogar über die 100. In Year 10 waren es etwa die Hälfte davon, einige hatten auch 0 cr. Meine Lieblingsklasse, die ich auch einige Stunden in der Woche habe brachte es auf einen Klassehöchststand von 220 cr. Bei 16 Leuten. Da der beste Schüler 115 cr. Hatte, könnt ihr euch ungefähr die Klasse ausmalen.

Aber genug von Langweiligem Notengeschwafel. Die Woche hatte auch noch mehr zu bieten..... Filme, Filme, Filme. Ansonsten gab es nämlich nicht mehr viel mehr im Unterricht. Wie gehabt, kein Unterscheid zum MLG.

Am Samstag haben wir mal wieder einen Karatelehrgang in Wanganui und ich habe meine Prüfung zum „Braungurt“. Am Sonntag folgt dann noch ein Wettkampf bei dem ich in Kata, Teamkata und Kumite antreten werde. Mal sehen, was bei raus springt. Von Sonntag bis Dienstag geht es dann nach Wellington auf ein Camp mit einigen Schülern zur Fotrbildung von Führungspersönlichkeit oder so ähnlich.

Vici ist immer noch fleißig am arbeiten im „Girls College“ und war auch letzte Woche nochmal am Kindergärten und Tagesbetreuungen abklappern. Bis jetzt noch ergebnislos aber es besteht noch Hoffnung für den Patienten.

Ansonsten treibt sie sich vormittags meist in der Stadt oder im Inet rum und wir machen abends noch etwas zusammen. Kochen, Fernsehen, Strand, Kino....

Nur um Franzis Frage gerecht zu werden: Beim Karate wird sie vermutlich zusehen, bei den Weihnachtsfeiern war sie teilweise dabei und bei der Fortbildung ist sie nicht mit von der Partie. Also ist immer unterschiedlich.

Ansonsten habe ich euch mal ein Bild von meinem Arbeitsplatz, meiner Rasur, meinem Monatsgehalt und Vici und mir beim Fernsehen hoch geladen. Ab isser. Traurig. Man fühlt sich so nackt ohne.^^

Sonntag, 29. November 2009






Weihnachten, ein besinnliches Fest. Weihnachtsbaum, Winterjacke und ein Festmahl mit der Familie. Weihnachtsfeier der Lehrer: Sauftour mit Golfkurs und anschließender Stadtrallye.

Gestern war es mal wieder so weit. Ich lernte die Lehrerschaft von einer ganz anderen Seite kennen. Einer Seite von der sie Schüler hoffentlich nie zu Gesicht bekommen werden (wobei ich gerne dabei wäre, wenn es mal soweit kommen sollte). Um 2 Uhr nachmittags startete unsere zunächst kleine Gruppe von etwa 15 Personen zu einem privaten Golfkurs. Für 5€ durften wir 2 Stunden lang im Garten eines anscheinend Golfvernarrten Pensionärs spielen. Dabei war der Garten selbstverständlich auch dem entsprechend getrimmt und mit einigen schönen Startpunkten: z.B. auf einem Hügel etwa 50m über dem Garten. Um einzulochen musste man zunächst über ca. 30m Dickicht kommen, vorbei an mehreren Bäumen (selbstverständlich suchten einige schon nach wenigen Minuten den Ball).

Dabei war ich den regelmäßigen Golfern selbstverständlich gnadenlos unterlegen. Mit 26 Schlägen auch gleichzeitig +14 über Par. Nur der Schulleiter (geübter Golfer bei seinem Gehalt) hatte mit 13 eine Tiger Woods würdige Quote. Der Starkregen erschwerte das Ganze allerdings.

Fazit: Golfst du schon oder hast du noch Sex? Schöner Sport aber doch ziemlich spießig oder eher für 70+ gedacht, bzw. Singles mit einem Fabel für Bälle (haschn?).

Nach dem Golfen fuhren wir zurück zur Schule um die anderen Lehrer auf zu gabeln, die bereits in den Startlöchern standen für die Rallye. Die insgesamt auf 32 Personen angewachsene Truppe wurde in 9 Teams aufgeteilt á 3-4 Personen.

Unser Gruppenname war „Principals Pets“.Das war nicht meine Idee, um das gleich mal zu betonen. 6 Stationen folgten. Dabei ging es meistens darum, eine Strecke möglichst schnell zurück zu legen, dabei Dinge zu finden oder etwas Funktionierendes zu bauen.

Nachdem wir die 5 Stockwerke im Schulgebäude mit einem Rätsel hinter uns gelassen hatten, ging es an den See Virgina, wo wir ein Ei im Wald suchen durften, anschließend mussten wir Hulla Hupp Reifen bauen und diese so lange wie möglich oben halten können. Oder wir bauten mehrere Papierboote bei einer Station der Rallye. So erkämpften wir uns den 3. Platz.

Das Ganze Spiel hatte dabei noch 2 Besonderheiten. Zum einen verkleideten sich einige Lehrer, denn man sollte eigentlich als „typischer Neuseeländer“ auftauchen. So fand man von der Putzfrau, über den Gangster Rapper, bis hin zum Farmer alles.

Der Zweite Glanzpunkt der Rallye stellte ohne jeden Zweifel der Alkoholkonsum dar.

Mit dem Golfkurs um 2 Uhr Nachmittags begann auch die Trinkparade, die bis 24 Uhr abends andauern sollte. Dabei stolperte allerdings nur Lino über den Wäschekorb (ach wie schön Bildersprache doch sein kann). Von Bier bis Wiskey wurde so ziemlich kein Getränk ausgelassen. Und so war die Stimmung auch nach jeder Station der Rallye etwas ausgelassener. So einige Lehrer werden die letzten Gläser gestern, heute morgen wohl bereut haben. Nachdem Breanna wohl genug von Leuten hatte, die vor einem halben Jahr noch ihre Lehrer gewesen hätte sein können (kein Deutsch aber schriebe ja auch über die Kanadierin, und hey das hätten ja auch meine Lehrer sein können, wow)

Und wir Lino mit samt Eimer ins Bett gebracht hatten, trällerten wir fröhlich noch bei Singstar die Jugendlieder der Bildungselite^^. (Village People, Elvis oder Depeche Mode)

Fazit: Ich war noch nie auf einer Weihnachtsfeier einer Lehrerschaft in Deutschland aber ich kann es jedem Schüler nur dringlichst empfehlen. Schüler, wenn ihr mich hört, dann tut es jetzt. Es kann euer Leben komplett verändern, bzw. eure Schulnoten für die kommenden Jahre.

Den ersten Advent beschlossen Vici und ich mit einem kleinen Ausflug an die Westküste. Dabei waren wir an einigen Stränden und ich bin noch ein wenig surfen gegangen. Nachdem unser Spot allerdings direkt am Riff lag, blieb es bei einer halben Stunde im Wasser. Die Wellen waren allerdings um einiges besser, als in Wanganui.

Die letzte Woche wurde mit den „Junior Exams“ abgeschlossen und wir hatten dabei eigentlich den kompletten Tag frei, da unsere Klassen sich das Hirn zermarterten.

Das 2. Volleyball Tunier der Häuser am Freitag gewann ich sogar mit meinem Haus. Wobei vermutlich selbst das schlechteste Team aus dem MLG noch besser gespielt hätte als unser Siegerteam. Motto war: Bekommt den Aufschlag und ihr gewinnt das Spiel!)

Am Freitag abend waren wir zudem noch in Palmerston North um mit Breanna ihren 18. Geburtstag zu feiern. Wie ihr seht, mangelt es uns hier nicht an Gründen zum feiern.

Noch 2 Wochen Schule bis zu den großen 2 Monate langen Sommerferien. Und nur noch 4 Wochen bis Weihnachten.

Donnerstag, 26. November 2009




„Ich kaufe ein O für Awesome.“ Es gibt auch hier Menschen beim Glücksrad, die es noch nicht ganz so verstanden haben.

So nachdem mir mal wieder ein glänzender Einstieg gelungen ist, habe ich mir heute mal vorgenommen, die Unterschiede im Schulsystem auf zu zählen.

Während man hier in der Schule arbeitet, vor allem in den ersten Wochen, fallen einem immer mehr Unterschiede zum Deutschen System auf. Dabei sei mal vorweg genommen, dass man allgemein nicht von einem besseren oder schlechteren System sprechen kann, sondern einfach nur von einem ganz anderem.

Es fängt mit den Klassenräumen an. Jeder Lehrer hat seinen eigenen Klassenraum und richtet ihn dem entsprechend auch ein. So müssen die Schüler wandern und bleiben schön in Bewegung. Wird in Deutschland zwar auch gemacht aber nicht häufig. Damit kann jeder Lehrer seinen Unterricht besser vorbereiten und hat alles an einem Fleck. Dabei kann ich mich noch gut an eine voll bepackte Frau Strohm erinnern, die über den Flur gehechelt kam mit Beamer, Laptop, Dictionary und Heften unterm Arm.

Ganz an das britische System angelegt, sind Schuluniformen hier Pflicht. Finde ich persönlich gut. Man erkennt sofort, wer auf welcher Schule ist, es gibt keinen „Marken-Wettlauf“ in der Schule, wer die neuesten Schuhe oder Hosen hat. Dabei wird auch kleinlich darauf geachtet, dass die Schüler die vorgeschriebenen Kleidungsstücke auch tragen. Schwarze Schuhe (ohne Markenaufdruck), schwarze Hosen, für Mädchen karierte Röcke, sowie Hemden mit Krawatte oder Blusen. Sieht elegant aus und es hat den Vorteil, dass die Jungs auch schon vor Ihrem „Abschlussball“ eine Krawatte binden können.

„Prize-Giving“. Bücherpreise? Weit gefehlt. Pokale, fast zu schwer zum tragen? Richtig. Auch wieder ganz in britischer Tradition werden hier für die kleinste Dinge Preise verliehen. Der Beste aus jeder Klasse in jedem einzelnen Fach erhält einen Preis. Auch Sonderpreise für besonders gute oder herausragende Leistungen gibt es natürlich. Selbstverständlich sind auch die Sports Awards sind nicht zu vergessen, bei denen ich heute Abend Bilder machen darf. (einmal Bilder machen, immer Bilder machen ^^)

Geld. Zwar habe ich mittlerweile herausgefunden, dass es nur den Anschein macht, als haben die Schulen viel mehr Geld zur Verfügung als in Deutschland, doch die Einrichtung spricht immer noch für sich. Die vielfach erwähnten 2 MacRäume mit den neusten Equipment, sowie neue Datenkabel im Wert von knapp 150 000$, die im Dezember verlegt werden, sprechen für sich.

Der größte und für mich wichtigste Unterschied: Alle Lehrer können mit dem PC/Mac umgehen. Auch wenn ich mich wiederhole: Stellt euch einfach mal ein Lehrerzimmer vor, indem morgens 40 Lehrer mit weisen MacBooks sitzen. Die Kommunikation stimmt, da man einfach den Ichat benutzt, anstatt von Zimmer zu Zimmer zu rennen und Klassenbücher sind bei Programmen namens „Kamar“ überflüssig. Alles wird auf Servern gespeichert, sämtliche Klassenlisten, Events, besonderen Vorkommnisse.

So könnte man unzählige weitere Dinge aufzählen. Viele Methoden kommen einem fast schon wie selbstverständlich vor, wenn man sieht, dass es ja so auch geht.

Dabei sei aber auch erwähnt, dass ein College sich grundsätzlich unterscheidet vom deutschen „3-Schulen-System“.

Genug Bildungsphilosophie betrieben. Was haben wir denn erlebt in den letzten Tagen?

Gestern gab es im Hostel die „Secret Santa Claus“ Party, bei der nach Wichtel Art, jeder eine Person beschenken durfte, deren Name er vorher aus einem Pot gezogen hatte. So kam es, dass Lino von mir ein Blechschild mit der Aufschrift: „My Porsche is in my garage“, bekam und einen Aschenbecher. Vici bekam von Kupe ne Putzbürste und eine Babyflasche. Wir waren auch ratlos, für was die wohl sein soll^^. Der wieder rum bekam ein Sparschwein und eine eigene Tasse von Vici. Ich wurde mit einem Zauberwürfel und „Tier-Ballon-Ausrüstung“ (haschn?) beschenkt.

Kevin verkleidete sich als Santa und machte mit verspiegelter Sonnenbrille seinem Ruf als Santa alle Ehre.

Nach einem festlichen Essen, bei dem jeder seine Böller zündete, die mit Luftschlangen gefüllt waren und über dem Essen verstreut hatte, wurde mir dann wieder bewusst, dass ich ja Duty hatte. So standen wir dann noch eine Weile in der Küche anschließend.

Heute morgen packte ich mit Kupe die Surfausrüstung und wir wollten zum Strand. Sind wir auch. Bei sturmartigen Böen und schwarzem Himmel waren die Wellen aber nicht wirklich toll. Daher haben wir dann erfolglos umdreht.

Heute abend findet wie schon erwähnt die „Sports Award“ Feier statt, bei der ich als Fotograf agieren darf. Am Samstag ist „Staff-Christmas-Party“, bei der wir sogar einen kostenlosen Golfkurs bekommen. Wie man sieht, nähert sich das Ende des Schuljahre und zugleich ein Weihnachten am Strand.

Sonntag, 22. November 2009




Nur der frühe Spatz fängt den Wurm. Nur der schnellste Hai bekommt den Surfer. Nur der Stärkste gewinnt die Bodybuilder WM. Nur der dickste Bagger schaufelt am Meisten... Ok, ich höre damit auf. Wie dem auch sei, am frühen Samstag morgen ging es raus aufs Meer. 6 Uhr hieß es Aufstehen, 6. 30 Uhr war das Auto gepackt und dann ging es ans Wellen suchen.

Dazu sei gesagt, dass wir zu dritt (Lino, Kupe und ich) mit 2 Surfboards und einem Bogyboard raus gefahren sind. Dem entsprechend voll war das Auto. Tetris Spieler waren im Vorteil.

Wanganui hat sich nicht als das perfekte Surferparadies rausgestellt, soviel sei verraten. Am Hauptstrand waren kaum Wellen und entlang der Küste gen Osten brachen sie zu spät. Dabei haben Vici und ich allerdings schon vor einigen Wochen den Kai Iwi Beach entdeckt. Einen von Einheimischen, wie auch Touristen gut besuchten Strand im Westen von Wanganui. Dort machten die Wellen einen guten Eindruck, zumindest für uns Anfänger. Es hat zwar etwas geregnet und war trotz Neoprenanzug immer noch „angenehm“ frisch aber dies kann einen Surfer ja nicht davon abhalten ins Wasser zu springen.

Man stelle sich also 2 blutige Anfänger im Wetsuit und Board unterm Arm über den Strand watschelnd vor morgens um sieben.

Die Wellen waren am Anfang enttäuschend, wurden aber nach einiger Zeit immer besser. Dabei brachen sie aber wie eine Wand vor einem ein und gaben einem maximal Schwung für 5 Meter. Nichts desto Trotz hatte ich meine ersten „Geh (Steh) Versuche“. Mehrere Male stand ich sogar für einige Sekunden auf dem Board aber dann war auch schon wieder Schluss mit der Welle und einige Male hat es mich dank meiner noch nicht ausreichenden Beschleunigung einfach weg gespült. Waschmaschinen Feeling.

Die Wellen waren mit 1-2m Höhe aber garnicht mal so übel für einen Anfänger. Nach knapp 2 Stunden war dann aber Schluss. Denn nach einiger Zeit spürt man die Kälte dann doch ganz schön.

Heute Mittag fand in der Stadt eine Christmas Parade statt. Bei über 20°Grad und Weihnachtsmännern auf der Straße kommt man sich etwas lächerlich vor. Aber schließlich träumt man hier noch von weißer Weihnacht. Haben wird man sie wohl erst, wenn die nächste Eiszeit vor der Tür steht (was hoffentlich noch auf sich warten lässt). Dabei bestand die hälfte der besagten Parade eigentlich aus Werbeslogan und hatte eher nebensächlich etwas mit dem heiligen Fest zu tun.

Die letzten Tage verliefen sehr ruhig. Vicis Job bereitet ihr von Muskelkater im Unterarm, bis hinzu Handgelenk Schmerzen ansonsten keine weiteren Unannehmlichkeiten. Die Schule scheint sogar sauberer zu sein, als jemals zuvor. Wohl dank der älteren Schüler, die schon in Ferien sind, auf Grund der Prüfungen.

Am Freitag hatte ich die ehrenvolle Aufgabe Ringbücher zu erstellen. Diesmal waren meine Kopierkünste nicht ganz so gefragt aber dafür mein Fingerspitzengefühl, was „Buchbindung“ angeht.

Nach einer kleinen Stadtführung mit Grants Klasse zum Thema Architecture gab es in der letzten Unterrichtsstunde noch ein Volleyballtunier Lehrer vs. Schüler, bei dem die Lehrerschaft gewann. Ich persönlich war ja für ein GapStudentTeam. Aber mich fragt man ja nicht. ^^

Die Fotografin für „wie-stürzt-man-am-blödesten-von-einem-Surfbrett“ war heute morgen noch nicht erreichbar, da der Termin zu früh gelegt war. Um Bilder zu vermeiden, werden wir versuchen es dabei zu belassen und sie hoffentlich in ihrem Bettchen bleiben um mich nicht bei „die lustigsten Homevideos“ an zu melden.

Mittwoch, 18. November 2009




Zahl des Tages: 2925. Nein, ihr müsst mir nicht zu einem Lottogewinn gratulieren, es sind die die Lottozahlen. Gestern bekam ich die ehrenvolle Aufgabe doch mal für alle 9. Und 10. Klassen ein „Revision book“ zu erstellen für ihre Prüfungen. Dabei gibt es allerdings doch über 220 Schüler in der Stufe und selbst auf A5 runtergestuft, sind es immer noch 13 Blatt pro „booklet“. Damit kommt man nach Adam Riese auf 2925 Kopien. Alleine heute habe ich schon 2 Stunden vor dem Kopier verbracht und werde das morgen vermutlich wiederholen. 38,72 sec. Benötigt der Kopierer für das Erstellen eines „booklet“. Das macht 2,42h nur für das Kopieren, ohne alle 5 min aufblinkende Fehlermeldungen mit eingerechnet oder das ständige Nachfüllen der Maschine. Schon eingenickt vor lauter Langeweile? Für alle Menschen, die es doch bisher geschafft haben, gibt es einen Applaus * Applaus *.

Wie vermutlich jeder schon bemerkt hat, ist in den letzten Tagen nicht viel Spannendes passiert. Neben dem knarrenden Kopierer, habe ich Vici geärgert, war beim Karate oder habe gelesen, mit Grants Kreditkarte Batterien bei Warehouse gekauft oder war Zwecks des Themas Indien thailändisch essen (Paradox). Alles nicht weltbewegend.

Ein Projekt in der Schule war dabei aber doch erwähnenswert. Am Montag durfte ich mal wieder Fotograf spielen. In Woodwork haben die Kids über einige Wochen hinweg Minikanonen gebaut. Jetzt durften sie damit Krieg spielen. Wer schafft es am weitesten? Wer kann die meisten „Gummi-Vietnam-Veteranen-Männchen“ umnieten? Das war ungefähr die Aufgabenstellung für die Stunde. Ich kann an dieser Stelle verraten, dass man mit dieser Zielgenauigkeit keinen Krieg gewinnen würde. Nicht einmal die Plastikkrieger waren beeindruckt. 3 Männchen in einer Stunde fielen (vom Tisch). Dabei hatten die Minikanönchen aber eine ziemliche Durchschlagskraft. 15m flog die weiteste.

Witze über den Deutschen im Raum blieben natürlich nicht aus. Ich versicherte Ihnen aber keine Kriegspionage zu betreiben. Ups...

*Die Jungs auf dem Bild sind gerade dabei die haka zu machen. Eine Maori-Tradition bei Begrüßungen/festlichen Angelegenheiten oder Kriegen. Heut zu Tage auch noch vor Rugbyspielen bspw.

Sonntag, 15. November 2009





Hallo erstmal, also ich weis ja nicht, ob sie's schon wussten aber an diesem Wochenende ging es nach Auckland um mein Surfboard abzuholen. Mit dem Auto sind es etwa 6 Stunden Fahrt, sofern keine Schafherden auf der Straße ihre Weide suchen oder nette „Lollypopmänner“ mit einem rießen „Stop!!!-Lolly“ einem das fürchten lehren. Aber auch an sonsten ist so eine Fahrt immer etwas besonderes und man könnte tausend Geschichten erzählen. Aber schließlich wollen wir uns ja auch noch was für den Kaffeeklatsch nach der Rückkehr aufheben.

Mein Russisch hat sich dabei aber um ganze 6 Sätze erweitert. So kann ich zumindest nachdem ich gesagt habe, dass ich zwar kein Russe bin aber russisch sprechen kann (wobei mir das erste wohl jeder abnimmt im Gegensatz zum letzteren), mich auch noch vorstellen und sagen woher ich komme und wie alt ich bin. Wenn ich auch die ganze Hin- und Rückfahrt an den Sätzen gefeilt habe und sie sich immer noch anhören, als würde ein Kleinkind seine ersten Worte lernen, so hat Vici doch immer geduldig mit mir geübt.

Der Samstag bestand zu einem Großteil also aus der Fahrt nach Auckland. In einem Vorort haben wir dann den Verkäufer mit meinem neuen Board getroffen und die „Übergabe“ hat dort statt gefunden. Bis jetzt kann ich nur sagen hat sich das Geld mehr als gelohnt. Sieht sehr gut aus und als Billabong Board sollte es auch was taugen.

Nachmittags sind wir noch die Strände abgefahren in Auckland und Umgebung, wobei es zum Baden immer noch zu kühl ist. Eine Stunde haben wir uns aber doch am Strand gegönnt und sind vor lauter Enthusiasmus auch gleich mal eingeschlafen am Strand.

Nachdem wir spekuliert hatten in die „-5°Grad-Bar“ zu gehen, haben wir uns am Abend mal auf gemacht in die Stadt. Der Name der Bar ist Programm und so hat es dort frostige -5°Grad. Gleichzeitig ist alles aus Eis, selbst die Gläser. Man darf dort allerdings nur eine halbe Stunde bleiben (wahrscheinlich sind ein paar Miniröcke dort unten erfroren) und es kostet knapp 30$ Eintritt. Das hat uns dann doch abgeschreckt und wir haben nur eine kleine Runde gedreht und sind früh schlafen gegangen.

Heute ging es den ganzen schönen Weg wieder zurück nach Wanganui. Zuvor ein kleiner Abstecher auf den Mt. Wellington, der vor Auckland liegt und früher ein Vulkan war.

Zudem haben wir unseren Trip über die Südinsel in einem Monat komplett geplant. Jetzt heißt es nur noch buchen uns reservieren. Denn die anderen werden auch alle da sein ;)

Schade, dass Frau Müller nun gebanned wurde für Ihre unverschämte Frage J Selbstverständlich würde Vici so etwas niemals schreiben.

Zu der Traveller Scheck Geschichte:

Man stelle sich vor, dass man einen Großteil seines Geldes in Euros hat. Diese von einem fürsorgenden Banker in Schecks umgewandelt werden. 2 Dinge sind dabei aber tückisch. Zum einen sind sie in Australischen Dollars und zum anderen sind es jeweils „nur“ 50$ pro Scheck. Jetzt überlasse ich es mal eurer Fantasie, was eine Durchschnitts Angestellte bei einer neuseeländischen Bank wohl alles in Bewegung setzt und wie viele Mitarbeiter man benötigt um wohl gemerkt bis heute nur ein drittel des Geldes auf ein Konto einzuzahlen. Dabei wurden die Schecks 12 Mal nachgezählt ^^

Neuigkeiten aus Nz:

Die neuseeländische Fußballnationalmannschaft hat gestern gegen Bahrain gewonnen und ist damit das 2. Mal in der neuseeländischen Fußballgeschichte in die Vorrunde der WM 2010 in Südafrika eingezogen.

Wer Specialeffects liebt, der sollte sich „2012“ im Kino anschauen. Story solala aber die Welt geht dort zumindest bombastisch schön unter J


Freitag, 13. November 2009




Für 30.-€ die Woche dürfte man auch mal ein Päuschen einlegen. Aber von wegen. Die Preisverleihung am Mittwoch war der Höhepunkt des Schuljahres für Schüler, wie auch für die Lehrerschaft. Mit Preisen wurde nicht gerade sparsam umgegangen und so durfte ich auch fast 3 Stunden erstmal Bilder schießen von glücklichen Kindern mit Trophäen, die größer zu sein schienen, als sie selbst.

Natürlich darf auch ein kleines "Trinkpäuslein" nach der Verleihung nicht fehlen. Dabei standen aber weder Paulaner noch Wäschekörbe im Weg (kleiner Insider am Rande). Schließlich haben die Lehrer doch auch was zu feiern und dürfen sich über weniger Unterricht in der kommenden Zeit freuen, da ihre Senior students schließlich nciht mehr da sind. Obwohl diese erst in der kommenden Woche ihre Examen schreiben. Also heißt es immer noch pauken, pauken, pauken.

Gestern waren Vici und ich zu einem Barbecue eingeladen zusammen mit den "international students". Um mal kurz zu erläutern, was es mit den "international students" auf sich hat, mache ich mal einen kleinen Schwenk. Vor allem Schüler von den Pacific Islands, sowie von Asien (China, Korea, Japan) oder Indien kommen bevorzugt nach Neuseeland, um dort ihr Englisch verbessern zu können. Ein Aufenthalt kann dabei einige Monate bis hinzu 5 Jahren dauern, nicht selten gefolgt von einem Studium hier in Neuseeland. Für die Schulen hier ist das eine sehr wichtige Einnahmequelle, denn für einen einjährigen Aufenthalt müssen die Eltern nicht Weniger wie ca. 9000€ locker machen. Dabei sind das nur die Schul- sowie Accommodationkosten. Man kann sich also auch gut ausrechnen, wie mit 15 "international students" auch plötzlich ein neuer Mac room vor der Tür steht.
Dabei ist Pat (HOD Social Studies), der auch unser Ansprechpartner an der Schule ist, wohl auch Einnahmequelle Nummer 1.
Dafür kann man auch mal ein kleines Barbecue am Abend geben, dass wirklich sehr schön war.

Gestern hatte ich außerdem das Vergnügen unser Schuldach mal zu besuchen. 10 OS (für Osborne-geht also nach Klassenlehrer) mit denen ich die meiste Zeit der Woche verbringe, sei es in Englisch, Mathe oder Kunst, hat mit dem Thema Architecture einen Grund gefunden, das Dach zu besteigen. Als besorgte Bewohner allerdings im Schuloffice anriefen, wurde die ganze Aktion dann doch abgebrochen. Aber war eh schon zu spät ^^.

Kleine Notiz am Rande: Wurde zum "Warrior of the week" gewählt diese Woche. Eine Wahl, die jede Woche getroffen wird und ein Dankeschön für Überstunden oder besondere Leistungen sein soll. Da ich meinen Finger wundgeklickt hatte bei den Bildern, wurde mir diese Ehre überraschend zu teil ;)

Mittwoch, 11. November 2009




Liebe Menschen da draußen,

wie ich doch weiß, seid ihr ganz heiß auf neue Infos aus dem schönen Ländchen hier. Ich entschuldige mich im Namen der Siehl-hat-einen-Blog-Corporation für eine längere Abstinenz, was die Geschäftsphilosophie unseres 2 Mann (tschuldigung Vici^^) betrifft.
Natürlich versuchen wir Sie sofern es uns möglich ist, ständig auf dem neusten Stand zu halten.

Die letzten beiden Tage standen ganz im Zeichen des "Senior Prize Givings" am heutigen Abend. Dafür wurden etliche Vorbereitungen getroffen in den letzten Tagen und Wochen und wir sind natürlich auch mit einbezogen worden in die Planungen. Dabei darf ich als Fotograf agieren heute Abend und die liebe Kinderchen mit Ihren Preisen fotografieren. Für jeden der Harry Potter gelesen hat, dürfte das System schon bekannt sein. Ganz in englischer Tradition gibt es verschiedene "Häuser", die am Ende des Jahres gewürdigt werden oder eben nicht und die heraus ragenden Schüler in den jeweiligen Fächern werden selbstverständlich auch gewürdigt. Für die Lehrer ist es eher ein große Party, denn endlich gibt es mal wieder was zu feiern und noch dazu verlassen die "13er" die Schule und das bedeutet selbstverständlich weniger Arbeit für die Lehrerschaft.

Was passt zu dieser Beschreibung? 6`8'' , Billabong, Leash and fines... genau ein surfboard. Genau dieses habe ich nämlich vor 2 Tagen ersteigert bei "trademe.co.nz" für 450Nz$. Fast neu und in sehr gutem Zustand. Einziges Problem, man muss es in Auckland abholen. Dafür werden Vici und ich wohl einen kleinen Ausflug unternehmen in den Norden am Wochenende.

Vici hat mir ihrem Job angefangen im girls college in der Stadt. Dabei darf sie einige Räume putzen, wobei man es wohl nicht so genau nimmt mit der Reinlichkeit. 2 Stunden am Tag scheint auch die gerade eine Menge Zeit zu sein, um alles auf Hochglanz zu polieren. Dafür gibt sie aber ihr Bestes :)

Die Planungen für die Ferien nehmen immer mehr Form an. Im Moment sind wir uns aber noch nicht sicher, ob wir mit dem Flugzeug runter fliegen nach Christchurch oder die Fähre nehmen, da es eine Menge an Angeboten gibt und es zudem noch von einigen Gappern aus dem Süden abhängt.

Was macht denn das immer kälter werdende Deutschland? Nur zu eurer Befriedigung. Hier ist es cold as ^^

P.S. (Franzi): Mein Bart ist noch nicht sonderlich ausgewachsen, sodass man mich als verwilderten erkennen könnte auf Bildern, allerdings vermute ich, dass es für Vici schon genug Bart zu sein scheint ^^