Heute vor 7 Wochen habe ich mich aufgemacht zum Frankfurter Flughafen und mich ins „Abenteuer“ gestürzt. Für Vici sind es auch schon 3 Wochen. So rennt die Zeit dahin. Nachdem ich schon einiges von unseren Erlebnissen erzählt, von der Natur geschwärmt und mit Bildern einiges versucht habe zu vermitteln, möchte ich heute mal die seltsamen Dinge von Neuseeland auflisten. Vorurteile, die sich bestätigt haben, Dinge, die man niemals erwarten würde im Land der Schaaaaaafe, sowie einfach Alltägliches, dass seinen eigenen (oftmals verrückten) Lauf nimmt „Down under“.
1.) Beginnen möchte ich mit einer wichtigen und manchmal lebensgefährlichen Tätigkeit. Dem Autofahren. Jeder der schon mal in einem Land war, indem man auf der falschen (linken) Seite fährt, wird mich eventuell verstehen können. Das Gefühl Geisterfahrer spielen zu wollen, verlässt einen auch nach 7 Wochen nicht wirklich, wobei es von km zu km besser wird. Zwar bin ich bis heute nicht nach rechts in den Kreisel gefahren (für alle, die nun verwirrt sind, es wäre der falsche Weg), allerdings hatte ich auch meine abwesende Momente, in denen ich mein Autochen geschickt um entgegenkommende (Geister)Fahrer manövriert habe.
à Man „get used to it“ ^^Immer dem Vordermann folgen und hoffen.
2.) Eine zweite Besonderheit und wie ich doch betonen möchte eine sehr wichtige, ist die Wahl der Autos. Einen gestriegelten Mercedes oder BMW, der regelmäßig sonntags mit dem Gartenschlauch abgespritzt und mit dem Handpflegemittel von Oma massiert wird, gibt es hier nur in ganz besonderen Gegenden. Europäische Autos sind hier ein Zeichen des Wohlstandes. Selbst ein Opel ist etwas gaaaaanz besonderes, was natürlich auch nicht zu hoch zu bewerten sei an dieser Stelle. Toyota, Nissan und Co sind hier weit verbreitet und werden auch nach 50 Jahren noch rostig auf den Straßen geschoben.
à lockerere Handhabung. Super!!!
3.) Dabei muss man beachten, dass Opel hier zumeist als die Marke HOLDEN gehandelt wird, mit einem Löwenkopf als Markenzeichen.
à Schöner als Der Blitz von Opel
4.) Zum Autofahren gehören auch unsere Freunde und Helfer und diese sind hier ziemlich aktiv. Während meiner Zeit hier, hatte ich das Vergnügen geblitzt zu werden und 120.-$ Strafe zu zahlen. Wobei ich mir habe sagen lassen, dass ich wohl in den einzigen festen Blitzer auf der Nordinsel rein gefahren sein muss. Ein anderes Mal hat ein Schüler ein Strafgeld von 400$ kassiert und natürlich nicht zu vergessen, sind die abgelaufenen Registration Numbers, die mit einer Strafe von 200$ aufwärts belohnt werden.
à Sehr striktes Eingreifen.
5.) Gehen wir weg vom Autofahren und gehen wir hin zu anderen Extremsportarten. Davon gibt es in Neuseeland nämlich zu hauf. Von jedem erdenklichen höheren Gebäude oder Felsvorsprung kann man sich runterstürzen, mit Seil oder ohne, rollend, mit Schall- oder gar Lichtgeschwindigkeit sich sonst wohin katapultieren lassen..... nichts scheint unmöglich.
Dafür wird man auch an jedem Ort mit Flyern überhäuft. Die meist an die Touristen angelehnten Preise sind oftmals aber eher unschön im Vergleich zur Tätigkeit.
à Verrückt gute Ideen. Allerdings übertrieben teuer.
6.) Toilettentüren werden anders herum abgeschlossen. Sofern noch nie jemand in Deutschland darauf geachtet hat, wie man Toilettentüren abschließt, tut es. Werdet euch dessen bewusst!!! Was wäre ein Leben ohne Toilette?
7.) Sport ist in Neuseeland ein Muss. Jeder macht irgendwas und wenn es nur 1x die Woche um den Platz rennen ist. Eine Sport begeisterte Nation. Und das nicht nur in den Extremsportarten.
8.) Wo wir auch gleich beim Achten und vorerst letzten Punkt wären. Rugby ist ein Muss. Das Nz Nationalteam, die „All Blacks“, scheinen schier eine Religion zu sein. Neben Rugby gibt es Touch Rugby, Touch Ball (ähnlich dem Baseball), Cricket oder Netball.
Dies war Teil 1 von „Wer wie was, wieso weshalb warum“ J
Das bild von den Boten ist toll =) und ich bin immer noch gespannt auf die Travelercheck-Geschichte!
AntwortenLöschenLiebe grüße an Vici und die Scha~afe! =)
An der Tankstelle. Ein Mantafahrer kommt in das Kassenhäuschen und verlangt einen Draht, er hätte sich ausgesperrt. Der Tank wart nimmt ihm das Versprechen ab, den Draht zurückzubringen. Nach einer Dreiviertelstunde ist der Manni immer noch nicht da. Der Tankwart geht raus zum Wagen. Der Mantafahrer fummelt immer noch mit der Drahtschlaufe am Türknopf herum. Ist fast dran. Und auf dem Beifahrersitz sitzt die Frisöse und sagt: - "Mehr nach links. tiefer, nach rechts."
Opel als Statussymbol.. jetzt is aber mal gut he :-P Opel geht die Welt zu Grunde!