Freitag, 18. Dezember 2009





Logbuch. Wir schreiben den 18.12.2009. 4.22 pm. Wir verbrachten den ersten Tag in Picton (Südinsel).

Unsere erste Woche Ferien neigte sich gestern dem Ende entgegen. Dabei begann doch gleichzeitig unser Urlaub auf der Südinsel.

Nachdem wir schon am Mittwoch nach Feilding zu Alexej gefahren sind, um ihn abzuholen, ging es gestern auf die Fähre von Wellington nach Picton.

Mit Alexej schauten wir uns in Palmerston North noch eine Gruppe an, die für einen Apa Haka Wettkampf trainierten. Dabei wird gesungen, getanzt und das ganze in Südseemanier. Sehr beeindruckend!!

Nach einer eher kurzen Nacht, standen wir um 4 Uhr morgens auf und eine lange Reise begann. Zunächst ging es mit meinem Auto, 100 kg Gepäck, einem Surfboard (dies sei extra erwähnt), Alexej, Vici und mir nach Lower Hutt, im Norden von Wellington. Dort ließen wir unser Auto an der Schule von Roman. Allerdings stellte sich schon die Suche der Schule als nicht ganz so einfach heraus. Nach einer kleinen Erkundungstour durch das halbe Hutt Valley, hatten wir die Hogwarts ähnliche Schule allerdings entdeckt.

Den Schlüssel hinterließen wir bei einem sichtlich schlaf trunkenden Hendrick (wir schrieben 8.00 Uhr morgens), das Auto auf einem Videoüberwachten Hof.

Von dort aus ging es mit dem Zug Richtung Wellington Station. Von dort mit einem Shuttlebus zum Dock. Wir waren vermutlich die letzten Passagiere, die „pünktlich“, ganz nach Deutscher Sitte, um 10.15 Uhr die Fähre bestiegen. Die Abfahrt war schließlich gegen 10.45 Uhr.

Vermutlich war es einer der traumhaftesten Tage, die man sich nur ausmalen kann. Sonne, 25 Grad, kaum Wolken und eine kühle Meeresbrise. Das hört sich ja ganz nach dem ZDF Traumschiff an. So ungefähr kamen wir uns auch vor. Nur ohne Kapitänsdinner.

3,5 h dauerte die Fahrt von Wellington nach Picton, vorbei an Häfen, hinein in die Fjorde um schließlich am kleinen, verschlafenen Anlegeplatz von Picton ein zu parken.

Dort packten wir uns wieder unsere 100 kg Gepäck auf die Schultern und gingen zum nächsten Backpacker am Hafen. Dort hatte Max für uns den Schlüssel hinterlegt zu seinem silbernen Nissan, Baujahr um 1803. Nachdem es eher aussah wie ein Schlachtfeld und die Tankanzeige sich schon ins Negative bog (konnte auch wegen den 50 Grad im Auto sein), machten wir gleich bei der ersten Tankstelle Halt. Eine freundliche Dame kam uns allerdings gleich mit winkenden Armen entgegen gesürmt und ich dachte noch, die sind aber besonders fix hier. Allerdings war in der ganzen Stadt der Strom einfach ausgefallen und die Pumpen funktionierten daher auch nicht.

So machten wir uns daher auf zum YHA Hostel Picton. Aber auch dort war keiner. Nicht einmal Gäste schien es zu geben. Nur ein Schild wies freundlich darauf hin, dass man es sich doch bequem machen solle, während man warten müsse. Woraufhin wir uns erst einmal ein Mittagssnack gönnten, bevor wir die Stadt erkundeten.

Am Abend genügte auch ein „I booked 3 beds on Sebastian Siehl“ um 3 Schlüssel in die Hand gedrückt zu bekommen.

Nach einer kleinen Rundfahrt an einigen Buchten entlang, gingen wir auch relativ bald schlafen.

Heute wagten wir uns an einen Rundgang an der Küste entlang, bis hin zu einem schönen Aussichtspunkt, um dann am Mittag der Hitze zu entfliehen und ins Hostel zurück zu kehren. Zwar hat es „nur“ etwa 25 Grad, allerdings spürt man, wie die Sonne einem auf der Haut brennt und ohne Sunscreen hat man innerhalb von Minuten einen Sonnenbrand und dass ist leider nicht einmal übertrieben. Dem Ozonloch sei Dank.

So schauen wir unserem Trip freudig entgegen, der uns an der Ostküste runter nach Christchurch (Weihnachten), Mt. Cook und Dunedin (Sylvester), und an der Westküste über Queenstown und den St. Josef Glacier in einem Monat wieder nach Picton führen wird.

3 Kommentare:

  1. und nun? kein geklautes surfbrett von dem parkplatz der mit einer überwachteskamera und einem betrnukenen überwacher ausgestattet ist?

    klingt ja sehr cool, das erste foto gefällt mir :)

    liebe grüße

    Holt ein Manta-Fahrer seine Oma ab. Sagt die Oma "Bitte stelle mir doch mal den Sitz vor." Der Manta-Fahrer "Sitz das ist Oma, Oma das ist Sitz."

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  2. hey ihr beiden,

    wie ihr hier vom traumhaften wetter berichtet, tolle eindrücke in form der fotos liefert (wasser ist ja immer toll^^) und durch den text förmlich die euch mitbegleitende hitze durchscheint, schneit es hier in baden-baden bei -5°C, wie ihr schon sicher mitbekommen habt ^^

    euer reiseplan klingt so vielversprechend und ich hoffe ihr habt noch viele weitere tolle erfahrungen und augenblicke :)

    zu silvester in dunedin...vielleicht von der steilsten straße der welt die feuerwerke angucken? (gibts das in neuseeland? in paris ließ ich mir sagen gibts nämlich keine, man kann sich also nie sicher sein, daher die frage- wobei franzosen sind ja eh immer son sonderfall ^^)

    also ganz viele grüße aus dem weißen baden-baden ;)

    franzi :)

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  3. Foto 1 mit Vici und Alexej auf der Brücke finde ich Klasse!

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