2 Wochen lang schuften, schuften, schuften. Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen heißt es bekanntlich. Nicht anders läuft der Osterhase (haschn’?) auf der anderen Seite unseres blauen Planeten.
Was machen Japaner bekanntlich am liebsten? Fotografieren. Gut nicht schwer. Aber für was hat man denn den Gappi mit der fetten Knipse? Zum Fotografieren natürlich.
Nun stelle man sich einfach 15 Japaner im Alter von 16 und 17 Jahren vor. Unschuldig. Schüchtern. Kaum Englischkenntnisse. Willkommen „Mishima Highschool“.
Und dazu stelle man sich die beiden Lehrer vor, selbstverständlich auch aus dem Land der aufgehenden Sonne. Sofern man 20-30 Jahre beim Alter addiert, passen sie in das oben beschriebene Bild wunderbar hinein.
2 Wochen Aufenthalt in Neuseeland. Man kann es dabei nicht ganz als Austausch durchgehen lassen, denn vermutlich werden nur wenige der Kiwikids das Geld für einen entsprechenden Abstecher nach Japan haben. Doch schließlich waren die Gasteltern samt Schülern auch trotzdem sehr nett zu unseren asiatischen Freunden.
Für mich ging es auf etliche Trips: Wellington (Te Papa Museum), Ratana (japanische Kirche), „up the river“, Tour durch Wanganui... Vormittags gab es meist noch einige Stunden Englisch mit Herrn Fairbrother – von Maoris auch gerne Fairbro genannt.
Nach und nach tauten die Kinderchen auf und wir hatten eine Menge Spaß dabei.
Wie wohl schon einige Male berichtet, geht es leider auch immer wieder um das liebe Geld. Schließlich macht man ja Werbung für die Schule. Nicht nur bei den 15 in Wanganui, sondern am besten bei den andern 115 Mio. zu Hause auf der Insel.
20 000 $. Immer wieder wurde die Summe genannt für die lieben Kinderchen, wenn sie ein ganzes Jahr hier verbringen wollten am College. Unerschwinglich für die meisten. Gerade einmal 20% der Bildungsgebühren und 20% des Neuseelandtrips zahlen sie, da sie zu den oberen 10% der Schülerschaft zählen an ihrer Heimatschule.
Abgesehen vom Geld, war es wirklich eine schöne Zeit mit den Rabauken. Meinen Namen hatten sie wohl schnell gelernt, denn ich war der Clown, der überall mit durfte. Ich durfte mich 2 Wochen wie ein Japaner fühlen hinter meiner Kamera. Es gibt schlimmeres sag’ ich euch.
Dabei sei nur eine von zahlreichen lustigen Geschichten hier niedergeschrieben. Besonders gut habe ich mich mit dem ca. 2m großen Naoto verstanden. Um seiner Größe gerecht zu werden selbstverständlich Basketballer.
Nachdem klar wurde welcher Schüler in welcher Hostfamily unterkommen sollte drückte Naoto seinen Neid aus gegenüber seinem Freund, der bei meiner Karatetrainerin Tash unterkommen sollte: (das ganze natürlich auf Japanisch) Man, die ist ja heiß. Warum bekommst du denn die große blonde Frau.
Blöd nur, dass sie auch gleichzeitig die Japanischlehrerin ist und direkt daneben stand. Konnte der gute Mann ja aber nicht ahnen. Zudem sorgte es immer wieder für Gelächter über die 2 Wochen hinweg. Running Gag.
Und schließlich zeigte er auch seine sentimentale Seite beim Abschied, als er sich eine halbe Stunde die Augen ausweinte.
Letzte Woche Montag – schon eine Woche ist es her – durften wir endlich Tamara vom Flughafen in Wellington abholen. Nachdem alle Flüge umgeleitet wurden, wegen orkanartigen Böen in der Hauptstadt Neuseelands, kam doch glücklicherweise Tamis Flieger noch heile an und eine bis zu den Fußsohlen braun gebrannte Tamara lächelte uns im Terminal an.
Seit September lebt sie in Sydney und hatte dort gerade einen Kurs in Wirtschaft abgeschlossen. Nächste Woche wird sie mit uns nach Sydney fliegen und in einem Fitness Studio anfangen zu arbeiten.
Leider wird Tami nichts von der Südinsel sehen, da 2 Wochen in Neuseeland dazu einfach nicht ausreichen, dafür ist sie aber schon wohl vertraut mit Wanganui, New Plymouth, Wellington und am Ende dieser Woche stattet sie Taupo, Hamilton und den Waitomo Caves noch einen Besuch ab, bevor es am Sonntag schon wieder „Bye Bye New Zealand“ heißt.
Es ist wohl ein schönes Gefühl für uns alle so weit weg von der Heimat ein bekanntes Gesicht zu sehen. Und nach einem halben Jahr hat man sich doch auch eine ganze Menge zu berichten. Und über eine Frau im Haus freut Vici selbstverständlich ganz besonders bei sonst doch eher niedriger Frauenrate im Hause Kupe/Seb/Vici.
Nun sei noch erwähnt, dass ich nun mit einer noch dickeren Kamera ausgestattet bin. Vorteil: man kann sich das Fitness Studio gleich sparen.
Nachteil: Man braucht verdammt große Hosentaschen.
Und zu guter Letzt: Mama hör auf kriminell zu sein.
Da war es doch schon so gut getarnt als Osterpaket. Selbst die Schokoeier wurden von Holzduplikaten ersetzt und dann scheiterte es doch tatsächlich am Heu.
Das mag die Biomaschine aber gar nicht an der Grenze.
Tatbestand: Einführung von „Dry Hay“.
Die beiden geköpften Osterhasen dankten es dem fehlendem Dämmmaterial. Wobei vielleicht sollte man auch die Grenzschutzbeamten wegen Osterhasenfolter verklagen.
Werde in den nächsten Tagen noch Teil 2 unserer „Diashow“ hochladen, dafür muss ich aber erst einmal ein Highspeed Internet ausfindig machen.
Guten Morgen ihr Landratten :-P
AntwortenLöschen3 Badner und ein Anwerter am Strand, das kann ja nicht gut gehen :-P Verwüstung von der Natur sorgfältig angerichteter Sandkörner.. Und dann sowas :-P
Wieviele Fotos sind denn in den 2 Wochen entstanden, Mr Canon? ^^
Aufgrund von Lückenhafter Datenspeicherung (man nimmt ja nur das wichtigste mich) sind die Mantawitze dem Fleischwolf zum Opfer gefallen. In Vorraussicht auf die Rückkunft und in Anlehnung an die Vergangenheit jedoch zwei Höhepunkte der Manta-Witz-Eintragsreihe:
Was ist das Lieblingsmärchen der Mantafahrer? - Radkäppchen und der böse Golf
Was ist der kürzeste Manta-Witz der Welt?
- Ein Manta vor der Uni
http://www.youtube.com/watch?v=45w_5l5e-lI
(Überlege Dir doch noch einmal gut, was du mit hier her nimmst und wie es mit der Zukunft aussieht :-P)
Liebe Grüße ^^