





8 Marathonläufe, 1x Weihnachten feiern mit anschließendem Weihnachtsfeiertag, 2x von Baden-Baden nach Berlin fahren und wieder zurück, 2,5 x die Herr der Ringe Triology anschauen... so viel kann man in 30 Stunden machen. Warum nicht einen Flug nach Neuseeland nehmen. Gute Filme, nettes Essen (Chicken or Beef?) und ein bisschen Sardinenbüchsenfeeling.
Gefahren haben Sie auf sich genommen, Schürfwunden an den Knien ließen sie nicht weich werden. Tapfer haben sie es nach Neuseeland geschafft. Aaron und mein Papa sind angekommen.
Nach knapp 10 Monaten ist es schon ein komisches Gefühl, wenn man dann am Flughafen wartet. Vor allem am Wanganui Airport. Bis zu letzt waren wir uns nicht sicher, ob sie denn nun wirklich den richtigen Flughafen ansteuerten. Nicht zu erwähnen, dass wir mal wieder 3 Stunden zu früh am Flughafen waren.
Doch außer das Aaron in die Höhe geschossen ist, hätte es fast gestern sein können, als wir uns das letzte Mal gesehen haben.
Nachdem uns die beiden doch bei der Umarmung schon auf der Schulter einschliefen, ging es schnell ins Hotel.
Hauptaufgabe am ersten Tag heißt immer: WACH BLEIBEN.
5 Tage Neuseeland bitte. Man glaubt gar nicht, was man in einer so kurzen Zeit alles sehen kann.
Am ersten Tag gab es eine Wanganui-Stadtführung und wir zeigten den beiden meine Schule, das Hostel, das Indigo, Vicis Haus und den Strand.
Aaron glänzte dabei mit „blog-wissen“. Vorbildlich. So stelle ich mir das vor. (hehe)
Etwas geschockt schauten sie nur bei der Reisetasche, die für sie schon gerichtet worden war von mir.
Entspannung gibt es nicht bei 5 Tagen. Daher ging es schon am Dienstag rauf nach Rotorua früh morgens. Schließlich sahen wir auf dem Weg den National Park, alle Extremsportarten Neuseelands, heiße Quellen, Schlammbäder, 200 Cafés und 2 Kiwis.
Vici und ich wirkten schon fast wie Einheimische, bzw. Auswanderer.
Aaron versuchte sich am Rekord der Radschwebebahn, da ihm Bungy und Fallschirmspringen verboten wurde. Man muss klein anfangen.
Sowohl die Lehrer, als auch die Leute im Hostel haben mich alle dazu gedrängt frei zu nehmen für die kommenden Tage und übernahmen meine Duties. Vielen lieben Dank. Nachdem auch Vici frei bekam vom Indigo stand den letzten 3 Tagen Abenteuer ja nun nichts mehr im Weg.
Den Süden hatten wir vom Reisekompass gestrichen. Den Norden hatten wir nun bereits bereist. Blieben noch Osten und Westen. Also ging es zunächst einmal nach New Plymouth. Einmal komplett um den Mt. Taranaki bitte. Und wir sahen ihn kein einziges mal. Leider regnet es seit Sonntag fast durchgehend und in strömen. Aber wir lassen uns die Laune ja nicht verderben.
Der erste Starbucks in New Plymouth war schon was ganz besonders. Wer meinen Vater kennt, kennt auch seine Kaffeesucht.
Aaron und ich wurden zu Bergsteigern und zusammen aßen wir „Best Burger No.2“ in Neuseeland.
Nachts und im Regen ging es wieder nach Wanganui.
Nur der Osten blieb uns noch. Der Südosten. Und schließlich wollten wir Aaron auch endlich einmal seinen Wunsch von Herr der Ringe erfüllen. Also ging es nach Wellington und wir machten eine „kleine“ Herr der Ringe Tour von vier Stunden rund um Wellington herum.
Vici zog durch die Straßen indessen. Wer kann es ihr verübeln. Mein Vater hatte Herr der Ringe auch noch nie gesehen, lies sich aber darauf ein.
Nun stelle sich man einmal 3 dicke Amerikanerinnen (keine schwere Vorstellung – haschn?), 2 bis heute undefinierbare Landsmänner und 3 Deutsche. Alles zusammen stehen sie mitten im Wald auf dem Mt. Victoria um einen Mann herum, der mit dem Laptop in der einen Hand und dem Zeigefinger der anderen Hand in den Wald zeigend, von Hobbits redet.
Für die meisten Spaziergänger war es wohl Alltag. Nichts desto trotz kam einem doch manches bekannt vor.
Mein Lieblingsbild: Die „Gebrochene Karotten Szene“ nachstellen aus dem ersten Film. Hobbits auf der Flucht, rollen einen Hügel runter und landen unten unsanft auf dem Weg.
Unglücklicherweise war ich Pippin und Pippin lag nun einmal ganz unten. Ich habe den Satz des Guides noch im Kopf: „Hättest du dir das träumen lassen heute morgen, dass du unter drei Amerikanerinnen liegst. Was der Tag nicht alles bringt.“ Mehrere gebrochene Rippen, wollte ich grade rufen, als mir die Luft ausging. Vici hätte auf alle Fälle was zu lachen gehabt.
Getopt wurde das ganze nur noch vom Schwarzen Reiter. 3 Freiwillige bitte. Warum melde ich mich bei so Sachen auch immer. Wir brauchen ein Pferd. Mir war von Anfang an klar, welche Rolle ich dabei einnehmen würde. Und schon hatte ich ein schwarzes Seil am Gürtel hängen. Kann der Pferdehintern bitte etwas aufrücken...
Schönes Bild wurde es aber. Wer sich an das Pferd des schwarzen Reiters erinnert aus dem ersten Film, welches auf dem Waldweg die Hobbits verfolgt: Sein Name ist Bob.
Schon einmal haben Vici und ich die Weta Caves in Miramar besucht. Rein konnten wir immer noch nicht. Dafür fuhren wir an etlichen Studios vorbei und er zeigte uns die Hallen, in denen Ende diesen Jahres „Der Kleine Hobbit“ gedreht werden soll. Knapp 600 Leute werden nur dafür eingestellt von Weta und anschließend wieder entlassen.
Mein persönlicher Lieblingsberuf. Planespotter. Ein Angestellter sitzt quasi den ganzen Tag auf einem Hügel mit Funkgerät und Fernglas und meldet größere Jets. Daraufhin werden dann die Dreharbeiten gestoppt. Nachteil eines Flughafens und eines nicht perfekt Schalldichtem Studios.
Film ist Magie. Und es ist unglaublich wie viel Arbeit im Detail steckt und wie viel heute möglich ist.
Einen kleinen Blick auf das Set von Avatar konnten wir aber doch noch erhaschen. Aber psssst.....
Zum Abschluss gab es gestern noch ein schönes Mittagessen mit den 4 Lehrern, die mich hier begleitet haben und mit denen ich befreundet bin. Pat, Tash, Grant und Pete.
Natürlich haben wir alle herzlich nach Deutschland eingeladen. Also macht euch auf neuseeländischen Besuch gefasst.
So schnell geht die Zeit vorbei. Wir erinnern uns noch daran, dass wir eine Mail bekommen haben, in der das Flugdatum für die beiden stand. Mai. Eine verdammt lange Zeit schien es zu sein. Und da sind wir.
War schön mit Euch beiden. Habt einen guten Flug.
18 Tage für Vici. 54 Tage für mich.
jaja, da merkt mans mal wieder, beim film ist alles nur betrug! (3 Menschen = 1 Pferd + 1 Mensch)... sowas sieht man auch wenn man beim Fernsehn arbeitet :-P das wird halt mal ein Pappnashorn aufgestellt oder die gemalten Landschaften hiter ein Fenster gehängt mit durchsichtigem Vorhang und Blumen dafür, dass das Prospekt (so heißt der bemalste Stofffetzen) für das menschliche Auge real erscheint.
AntwortenLöschenAlles nur Betrug. und dafür zahlt man 17,53€ im Monat.
Schon GEZahlt?
Liebe Grüße
Nils
Hallo Ihr Zwei,
AntwortenLöschennach gefühlten 48 Stunden Flug und 37 spannenden Filmen später, hat Aaaron 1 Stunde vor FRankfurt beschlossen in den Tiefschlaf überzugehen. Euch vielen Dank für die schönen und erlebnisreichen Tage in Neuseeland. In Auckland haben wir noch eine Stadtrundfahrt mit dem obligatorischen Towerbesuch vorgenommen und natürlich die Starbucks der Stadt aufgesucht. In Singapore kennen wir jetzt sämtliche Läden im Transitbereich. Was will man auch machen bei 6 Stunden im Transitbereich. Sehr zu empfehlen ist der Massagesessel Laden. 20 Min Massageund man ist fit für den 12 Stunden Flug
.....und ich war bei der Landung in Frankfurt dabei. Dominic und ich haben zwei doch recht blasse und erschöpfte Wanderer in Empfang genommen. Den Flug nach Singapore um 22:00 Uhr wollten sie zwar nicht gleich wieder nehmen aber ich glaube, die beiden Jungs fanden ihren Ausflug ziemlich kla klasse! Ganz liebe Grüsse, Georgy
AntwortenLöschenHallo Ihr Zwei,
AntwortenLöschenich gehe heute Abend mit Jürgen den ersten A380 Flug der Lufthansa knipsen. FRA-JOH er bringt die deutsche Nationalmannschaft von Deutschland nach Südafrika. Ich vermute Jürgen und ich werden nicht die einzigen Planspotter sein, die sich den Riesenvogel anschauen. Aaron habe ich erst gar nicht gefragt ob er mit kommen will. Er hätte wahrscheinlich gesagt. Gähn Onkel Gisgis kannst Du nicht mal mit was neuem kommen, A380 habe ich mir 8 Stunden in Singapore am Flughafen angeschaut. Mal schauen ob wir ein Platz ergattern können und ein paar hübsche Aufnahmen von dem Riesenvogel machen können.
Viele Grüße aus dem sommerlichen Deutschland.
Christian