Dienstag, 29. Juni 2010

INew Zealand Part III




Bildung


Puh. Wie habe ich mich auf diese Topic gefreut. Pisastudie? „Who cares...“ Vorausgeschickt sei allerdings, dass das Wanganui City College sicherlich nicht alle Bildungsschichten repräsentiert. Man was für ein Satz. Auf gut Deutsch: Hauptschulniveau. Und das ist nicht böse gemeint, sondern einfach Realität. Etwa 5% der Abgänger gehen zur Uni anschließend. Der Rest...?

Die Geschichten aus den verschiedenen Klassen würden ein Buch füllen. Lino, Breanna und ich haben wohl so ziemlich alles gesehen.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Bildung. Eine Ausbildung zum Lehrer dauert hier etwa drei Jahre. Viele sind Quereinsteiger, was ich generell für sehr gut Halte einfach wegen der Lebenserfahrung.

Nicht gut finde ich das „Options - System“. Ähnlich wie bei uns in der Oberstufe können die Schüler ihre Fächer wählen. Mathe und Englisch müssen dabei nur auf einem Mindestniveau beibehalten werden. „Alles mal kommende Bauern.“, hieß es nach einer Practical Math Class der Stufe 11. Die Mathematik entsprach einer 5. Klasse. Ich sehe ein, dass nicht jeder ein Matheprofessor werden kann oder den Literaturnobelpreis gewinnen muss. Doch meiner Meinung nach wird viel zu viel Zeit vergeudet. „Crowd Control“ - ein Begriff, den Lino und ich wohl nie vergessen werden. Die Erziehung der Kinder wird von der Schule übernommen. Drogen, Alkohol. Jeden Tag werden Kinder nach Hause geschickt oder der Schule verwiesen. Wie gesagt. Unsere Schule mag ein Extrembeispiel gewesen sein. Doch ist sie sicherlich kein Einzelfall. Die Probleme der Gesellschaft werden auf die Schule abgewälzt. Der Lehrer soll Familie, Freund, Polizei in einem spielen. Genau an dieser Stelle kommen wir ins Spiel. Die Gapstudents. Unsere eigentliche Aufgabe: schwächeren Schülern helfen. Die Realität sieht anders aus.

Wir haben alle Problemklassen der gesamten Schule und sollen sie unter Kontrolle halten mit dem Lehrer, damit zumindest ein kleiner Lernprozess vonstatten geht. René unterrichtete Deutsch an seiner Schule und schrieb sogar die Examen für die Kids. Alexej übernahm den Musikunterricht an seiner Schule. Damit will ich nicht sagen, dass es nicht auch eine tolle Möglichkeit ist, sich weiter zu entwickeln. Doch es fühlt sich einfach nicht richtig an.

Für die meisten unserer Jobs sind wir nicht ausgebildet und ein Gelingen des Unterrichts sollte nicht von 20 jährigen abhängen ohne eine entsprechende Ausbildung.


Eine ganze andere Sache ist das Finanzielle. Die Schule ist auf internationale Schüler aus Japan, Fiji oder Samoa angewiesen. 20 000 $ im Jahr. Das sind keine Peanuts. Kids aus aller Welt sind etwas wirklich tolles. Für die Schule und das Land ist es wohl das größte Geschenk. Doch dann sehe ich 7 Sekretärinnen den Job erledigen für 500 Schüler, den Frau Scharer für 750 erledigt hat.


Bildung ist den Neuseeländern also etwas Wert. Die nötige Ausbildung und das Krisenmanagement bleibt jedoch auf der Strecke. Da hilft es auch nicht die Lücken mit MAC Räumen zu füllen.


Arbeit/Sprache


Das liebe Englisch. Selbst am letzten Zipfel der Welt ist es angekommen. „Sweet as“, „Eyh couz“, „Watsupbroooo?“. Die ersten Monate hatte ich zu kämpfen. Zwar frage ich mich noch heute manchmal, ob ich einfach was an den Ohren habe oder die Neuseeländer einfach nur auf Highspeed umschalten, wenn es um Sprache geht. Schließlich ist Zeit ja auch Geld.

Der Kiwislang ist sicherlich nicht der schönste, wobei man auch unterscheiden muss zwischen dem - ich habe es so getauft - Maorigangsterslang. Man packe in einfach jeden Satz mindestens 2 x bro (= brother, schließlich stammen wir ja alle von Adam und Eva ab), 3 x sweet und beende einen jeden Satz mit eyh. Willkommen im Englischkurs Neuseeland.

Wenn einem zum ersten Mal ein Kiwi sagt, dass man einen neuseeländischen Akzent hat, weiß man nicht so ganz genau, ob man da jetzt stolz drauf sein soll oder besser ganz schnell an seiner Aussprache arbeiten sollte.

In der Schule ist es noch einmal eine Welt für sich. So wie bei allen Pubertierenden bildet sich ab einem gewissen Alter wohl das Sprachzentrum neu aus und man hat plötzlich Worte parat, die außer einer kleinen Auswahl an coolen mates, sonst wohl keiner versteht.

Damit ist für Fettnäpfchen, Peinlichkeiten, Lacher und Kulturschock gesorgt.

Viel helfen Bücher und Filme. Mein Sprachverständnis ist dadurch wohl auf seinem Höhepunkt angelangt.


Unsere Arbeit unterteilte sich in zwei Hauptaufgabenfelder. Die Schule und das Hostel. Während wir wie beschrieben in der Schule meist zwischen Kopierer und Rausschmeißer wechselten, durften wir im Hostel die Kinderchen „beaufsichtigen“. Von 20 am ANfang, sind es nur noch 10 und davon gerade einmal 5 Jungs. Die meiste Zeit beschränkte sich das „Beaufsichtigen“ auf herumsitzen, Präsens vorgaukeln und Arbeit vortäuschen. Im Nachhinein habe ich mich geärgert, mir nicht irgendein höher gestecktes Ziel gesetzt zu haben. Wie z.B. alle Kartentricks auf Youtube zu lernen oder alle Filme mit dem Anfangsbuchstaben „A“ anzuschauen.

Wo man am Anfang des Jahres sich noch schwer tat „Strikes“ bei Fehlverhalten zu verteilen, fällt es einem immer leichter. Rauchen, Zuspätkommen, Fluchen, .... es gibt so viele Möglichkeiten Treppen putzend zu enden.

Mit gerade einmal ein paar Jahren zwischen den Kids und einem selbst, muss man sich die Autorität auch meist schwer erarbeiten.


Viele sehen uns aber als große Hilfe an. Eine zweite Autorität im Klassenraum oder als Entlastung für die Hostelmanager. Schließlich sind wir durch unser Alter auch quasi die Verbindung zwischen Schüler und Lehrer. Und man fühlt mit beiden oft mit.


Freitag, 25. Juni 2010

INew Zealand Part II

Natur/Umwelt


Gerade erst als wir Vici zum Flughafen gebracht haben, ist mir wieder aufgefallen, wie sehr ich mich doch an diese Landschaft gewöhnt habe. Das Postkartenbild existiert. Zwar wird es nach dem 1000. Foto und einer fünf Stunden Fahrt wie eingebrannt und zur Gewohnheit oder verblassen tut es nie.

Die Vielfalt an Vegetation ist einmalig. Ich kann nur empfehlen noch einmal eine „Herr der Ringe Trilogie“ - Nacht zu machen. Ja, das gibt es wirklich. Kein fake.

Durch Maoritraditionen wird die Natur auch ganz besonders behandelt und ist nicht einfach nur ein Lebensraum, sondern Teil der Menschen.

Kein Punkt Neuseelands ist weiter vom Meer entfernt als 130 km. Da können wir nur von träumen in Baden-Baden.

Nicht nur die Bildung (Landwirtschaft als Fach), das Fernsehen (Farmleben als Grundbestandteil der news) und die Nebenjobs der Kids (Kühe melken, Traktor fahren) zeigen wie viele Menschen von der Landwirtschaft leben und wie wichtig sie ist für das Land.


Steht man zum ersten Mal in einem Supermarkt an der Kasse und sieht der Kassiererin beim Einpacken der Lebensmittel so, meint man ihr gehöre persönlich eine Plastiktütenfirma. 1x Milch, 1x Chips --> 2 Tüten. Ist ja auch vernünftig - würde ja auch keiner zusammen zu sich nehmen.

Die Spritpreise liegen ungefähr bei 1,70 - nur eben in Dollars. Dementsprechend die Hälfte von deutschen Preisen und trotzdem wird sich beschwert.

Mülltrennung ist auch eher etwas für uncoole Ökos. Und wird ja eh alles wieder zusammen gemixt. Mochte Biotüten sowieso noch nie. Kennt ihr das, wenn die nass sind und sie dann reißen? Eben. Überflüssig.

Was die Umweltfreundlichkeit angeht befindet sich Neuseeland noch in den 60 er. Besserung scheint aber wohl in Sicht zu sein.


Sport/Musik


Gin Wigmore, The Black Seads, Fat Freddys Drop. Kennt ihr nicht. Kannte ich auch nicht. Neuseeländische Musik. Rap, Soul, Rock, Jazz oder Hip-Pop. Von allem ist etwas dabei. Straßenmusiker werden schon fast hochgefeiert und sind wirklich gut. Im Sommer gibt es immer wieder Konzerte und Bands treten regelmäßig in Bar(s) auf - also im Stellar.

In der Schule tragen einige Schüler ihre Gitarre ganz stolz mit sich herum. Mozart hat schließlich auch früh angefangen. Und einige sind schon kleine Jimmy Hendrixe.

Musik ist etwas das verbindet. In aussichtslosen Situationen noch viel mehr. Die Kids rappen und spielen Gitarre um ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen und ihre Seele sprechen zu lassen.


Übergewichtige Neuseeländer. Gibt es so etwas? Das Bild von einem Maori ist auch nach einem Jahr noch das Selbe: Gut gebaut, 2m groß, tätowiert, böse schauend. Dabei sind doch gerade die unsportlich aussehenden diejenigen die am Wochenende Leute beim Rugby durch die Gegend werfen.

Sport ist Neuseeland, Neuseeland ist Sport. Rugby, Netball, Cricket, Soccer, Golf, Karate, Reiten, Volleyball... einen Kiwi der keinen Sport betreibt, habe ich bis heute nicht kennengelernt.

Ich liebe die Namen ihrer Nationalteams: ALL BLACKS (Rugbyteam), ALL WHITES (Soccerteam), BLACK CAPS (Cricketteam), TALL WHITES (Basketballteam), BLACK STICKS (Hockeyteam)... ein Traum.

Da sage einer noch die Kiwis hätten keinen Humor. Die Spiele anzuschauen ist Pflicht. Nicht nur im Fernsehen sondern auch im kleinen am Samstag auf den Sportplätzen. Von 9-13 Uhr sind sie überbevölkert. Die ganze Stadt scheint auf den Beinen zu sein. Montags im Staffmeeting geht es dann 10 min lang nur um Spielergebnisse.

Eine kleine Nation ganz groß.


Mittwoch, 23. Juni 2010

INew Zealand Part I




Es ist so weit. Wie oft habe ich mir vorgestellt meinen letzten Bericht zu schreiben. Wie oft habe ich mir vorgestellt, wo ich wohl am Ende dieses Jahres stehen werde. -Nicht wieder am Anfang. Nein. Verändert. Sehr wohl. Reif für die Heimat. Oh ja. -

Was haben Vici und ich nicht alles erlebt, gesehen und bereist. Was bleibt davon? Was ist von Bedeutung? Wie sehe ich Neuseeland heute? All dies versuche ich in einem abschließenden Bericht zu fassen.

That was New Zealand for me:


Meine Erwartungen


Bevor ich starte mit meinen verschiedenen Kategorien, fasse ich doch zunächst einmal das Bild von Neuseeland zusammen, dass ich vor diesem Jahr hatte und meine Erwartungen an dieses Jahr.

Wer kennt es nicht? Saftig grüne Weiden, von Hundertschaften von Schafen bevölkert. Gebirge unter Schneedecken versteckt von welchen aus man die Surfer am Strand beobachten kann. Eben ein typisches Postkartenbild. Herr der Ringe sei Dank.

Sicherlich war mir auch die Lage Neuseelands bekannt. Am Popo der Welt. Einmal auf die andere Seite bitte.

Meine Vorstellung von der Schule....? Hmm.... sofern ich eine hatte, war sie sicherlich komplett anders, als was mich erwartete. Die Kids stellte ich mir als wohlerzogene englische Highschoolschüler vor. DIe Stadt wohl eher als verschlafenes kleines Dörfchen.

Es hat mich in die Ferne gezogen. Selbstverständlich wollte ich mein Englisch aufbessern und verrückter Weise sollte es schon immer Neuseeland sein.

Ich wollte erleben, leben, etwas Neues entdecken. Nicht nur am Land. An mir selbst. Wie es meine Blogüberschrift bis vor kurzem beschrieb: Einen Traum leben.


W(h)anganui


Die große Bucht. Eine Stadt mit zwei Gesichtern. Bis heute glaube ich, dass es wenig andere Plätze in Neuseeland gibt, die das Land so zusammenfassen, wie es die an der Südküste der Nordinsel gelegene 50 000 Seelenstadt tut.

Als ich ankam im August letzten Jahres war es Winter. Einer der kältesten und verregnetsten seit 1945. Die touristische Seite ist schnell abgehakt. Auch nach der 20. Stadtführung für unsere zahlreichen Gastfreunde dauerte es kaum länger als einen Tag um Wanganui‘s schönste Seite zu präsentieren.

Zum geschichtlichen: Sie gehört zu einer der Gründungsstädte Neuseeland und ist dementsprechend „alt“. Etwa 50 000 Einwohner hat sie. Ihren Namen verdankt sie Ihrer Lage am Whanganui River. Dem größten Fluss Neuseelands.

Es ist kalt hier. Immer noch oder besser gesagt wieder. Von Wärmedämmung halten die Kiwis nicht viel. Sind eben doch en‘ paar ganz harte Kerle.

Wanganui und Nachtleben lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Stellar. Das Restaurant, die Bar, die Dorfdisko. Mehr gibt es nicht. Kupe kennt ungefähr jeden 2. und ist mit den andern 50% dort verwandt. Mir fallen nur die Schüler auf und daher meide ich den Laden auch.

Der Strand... Hmm... Jetzt mag ich doch viele Strandfotos hier reingestellt haben. Nicht mehr als 3 waren vermutlich vom Wanganui Beach.

Zum surfen? Alle 6 Wochen hat es Wellengang. Zum Baden? Zu kalt. Zum genießen?... Zu viel Dreck vom Fluss wird angespült.

Vulgär doch trifft wohl die Meinung einiger über Wanganui: „What a shit hole.“

Viel Kriminalität, Drogenprobleme und Vandalismus. Eine andere Seite von Neuseeland. Vorteil? Touristen sieht man selten. Das habe ich genossen.


Menschen


Mein Bild vom Frankfurter Flughafen bei der Ankunft: Menschen in Eile, keiner interessiert sich für den anderen, alles muss schnell gehen und wehe wenn nicht, ein Lachen gehört zur Seltenheit. Emotionswüste.

Nicht hier unten. Ob es die geringe Zahl von nur 4 Mio. Einwohner ist oder die vielen Touristen, die das Land das ganze Jahr über bevölkern.

Man ist relaxt hier in „down under“ und das gefällt mir. Es kann bei der Post auch gerne mal 30 min dauern - keiner würde auf die Idee kommen, sich zu beschweren. „How are you?“ - „How is it going?“ - die wohl meist verwendete Floskel. Erst seit kurzem höre ich auf drauf zu antworten. Was haben wir nicht darüber diskutiert, ob Floskel oder Freundlichkeit. Es ist wohl beides.

Die Menschen sind mit weniger zufrieden hier, so hatte ich den Eindruck. Der Druck und das schnelle Leben aus Deutschland oder Europa haben es noch nicht erreicht, das kleine Land der Schafe.

Sie sind Stolz auf ihr Land und so wurden auch Unendschieden der Fussballer, wie ein WM-Titel gefeiert. Das gefällt mir.

Sicherlich gibt es gerade in Wanganui auch einige Spinner und griesgrämige Herrschaften. Doch in diesem ganzen Jahr kann ich mich kaum an eine Situation erinnern, inder ein Neuseeländer nicht hilfsbereit, zuvorkommend und freundlich gewesen sei.

Davon können wir einiges lernen.


Dienstag, 15. Juni 2010


VICI KOMMT !!!

Sonntag, 13. Juni 2010





Aufbruch in Vorfreude, Veränderung ins Gewohnte, im Gewohnten – das Fremde ist einem gar nicht mehr so fremd. Und bekanntlich will der Mensch ja immer, was er nicht haben kann.

Kein zurück gibt es mehr. So ungefähr erscheint es einem, wenn man seinen Abschied von Wanganui plant. Keiner von uns beiden wird in den nächsten Jahren vermutlich noch einmal hier her kommen. Und schließlich haben wir doch einige Menschen lieb gewonnen.

Das Gefühlt ist schwierig zu beschreiben. Manchmal kommt es mir vor wie eine andere Welt. Ich schreibe, telefoniere oder denke an Euch. Doch es scheint so weit weg zu sein. Die Insel auf der man lebt, hat man gelegentlich auch in Gedanken. Wie eine zweite Welt erscheint es mir.

An so vieles kann ich mich noch aus dem letzten Jahr erinnern und es erscheint mir, als sei es schon vor Jahren gewesen. Abi am MLG, die Seminare für Neuseeland, der Abschied, der Abflug von Frankfurt...

Die Menschen mit denen Vici und ich jeden Tag zu tun haben, sind keine Fremden mehr. Einige sind Freunde geworden.

Ein bisschen kann man es manchmal mit Achterbahn fahren vergleichen oder einem Traum, bei dem man nicht weiß ob er real oder fiktiv ist.

Die Zeit verging nicht schnell. Dieses Jahr war ein langes. Und wenn ich mir vor Augen führe, wie viel in 10 Monaten passiert ist, wie viel sich verändert hat – nicht nur hier – sondern auch bei Euch, dann ist es oft erschreckend. Erschreckend schön aber auch einfach nur erschreckend.

Wenig lässt dich so erwachsen werden, wie reisen. Es ist eine schöne Art Erfahrungen zu sammeln, eine sehr wahre, eine lebensnahe und kompakte Art und Weise.

Ich habe einiges über mich selbst gelernt und viel über andere. Ganz plötzlich nimmt man vor allem seine Herkunft ganz anders wahr. Noch nie habe ich so viel über Deutschland, Europa oder Baden-Baden gesprochen und nachgedacht.

Versucht mal das Deutsche Steuersystem zu erklären, die Probleme der europäischen Union oder warum wir Toast nicht für richtiges Brot halten?

Eine der ersten Dinge, die ich nach zu holen habe, sind Bilder von Baden-Baden zu machen. So vielen wollte ich schon das MLG, den Leo oder die Eckbergstraße zeigen.

Ein abschließendes Urteil wird noch folgen. Über einiges vermag ich nicht zu urteilen.

Ganz langsam kommt wieder der Drang etwas Neues zu beginnen. Etwas Neues zu beginnen, etwas Größeres bewegen zu dürfen, Neues zu entdecken, zu Altem zurück zu kehren.

Am Mittwoch fliegt Vici zurück nach Deutschland. Schon morgen ziehen wir aus dem Haus aus mit Kupe. Für die kommende Zeit wohnen die beiden im Hostel mit uns. Kupe wird Linos und meinen Job übernehmen, sobald wir weg sind. Was danach, wer weiß es.

Mein Auto steht zum Verkauf. Nett sind vor allem die SmS die einen den Tag über so erreichen von potenziellen Käufern. „Hey, wondered if 1450 wld be k for y car, 2“.... öhhh... erst wenn du dir vorher ne richtige Tastatur gekauft hast.

In der Schule ist der normale Wahnsinn. Der gute Wille zählt. Und schließlich verändert man ja auch im Kleinen etwas. So z.B. bei lieben Shangtai, der wohl bis letzte Woche glaubte, es gäbe den 32. Mai.

Vici hatte ihren letzten Arbeitstag und kurz darauf auch heraus gefunden, dass sie ihre 1100 $ Steuern wohl nicht mehr wieder sehen wird. Waren sie länger als 180 Tage in Neuseeland. Ja. ----

Während die meisten von Euch vermutlich schon ihre Sonnencrème gesucht haben und zur Grillsaison bereit stehen, werden hier die Apothekenbesuche häufiger und die Teebeutelsaison ausgerufen.

2x morgens, mittags, abends und nachts. Jede der Tabletten enthält 500mg Paracetamol. Sollten sie nach 3 Tagen keine Besserung verspüren, suchen sie bitte einen Doktor auf. Nah, wer nach 4g Paracetamol am Tag überhaupt noch was spürt, sollte wirklich den Doktor aufsuchen.

Neuseeländisches Verständnis von Homöopathie.

Gestern hatten wir einen tolles Abendessen mit dem lieben Pete. Ein Mathelehrer aus der Schule und mittlerweile ein guter Freund von uns. Einen Menschen, den wir wirklich vermissen werden.

2 ½ Tage noch für Vici. 37 Tage für mich.

Dienstag, 8. Juni 2010

Kupes Ode an die Kunst: