Samstag, 10. Juli 2010

Reisen/Kultur


Neuseeland ist ein Anziehungspunkt für Touristen. Die Anzahl der Deutschen hier ist vergleichbar mit der Holländerrate in Italien oder Spanien. Man glaubt gar nicht, dass es so viele überhaupt gibt.

Das Reisen wird einem leicht gemacht. Busgesellschaften gibt es in Hülle und Fülle, jeder Ort hat seinen ganz speziellen Touristenmagneten und die Wegfindung wird dadurch erleichtert, dass man entweder gegen oder mit dem Uhrzeigersinn um die Insel herum fahren kann.

Keine der Städte hat mich dabei wirklich überzeugt aber dafür ist Neuseeland ja auch nicht bekannt. DIe Natur hingegen bereichert das Reisen erst.

Al Gore drückte es so aus: „Es ist, als ob man aufatmet und sagt: Ja, das hatte ich schon völlig vergessen.“ Genau dieses Gefühl hat man oft beim Anblick, den die Natur einem hier bietet.

Selbstverständlich wird alles ausgeschöpft. Ein Großteil der Industrie lebt vom Tourismus und so sind Bungy-Jumpen, Zorbing und Skydive nur einige von zahllosen Möglichkeiten. Ähnlich wie die Freizeitangebote wird leider gelegentlich auch die Maorikultur plattgetreten. Plattgetreten in dem Sinn, dass sie für den Ottonormaltouristen tausendfach erzählt in aller Form von Speeren und Fischernetzen zu finden ist. Te Papa (Nationalmuseum) in Wellington ist zu empfehlen. Einmal dort gewesen, muss man meiner Meinung nach in kein anderes Museum mehr gehen.

Die Vielfalt an Kultur, wie sie uns in Europa geboten wird, ist hier unten nicht im Geringsten zu finden.


Danke


Wie vielen Menschen kann ich nur danken. Hier in Neuseeland und in Deutschland. Danke für Eure Mails, eure Anrufe, eure guten Gedanken oder sogar Besuche.


Liebste Vici, ich weiß nicht, wie mein Jahr ohne dich ausgesehen hätte. Wir hatten so viele schöne Momente zusammen und ich habe jede Sekunde davon genossen. Die letzten Tage haben mir gezeigt, wie sehr du mir fehlst. Ich liebe dich über alles.


Danke Mama, Rolfi, Oma Marianne und Paulinchen. Wie viele Karten, Geschenke und Anrufe habe ich von Euch bekommen. Wie sehr habe ich mich gefreut, wenn Paulinchen in den Hörer geschrien hat oder im Hintergrund lachte. Er fehlt mir und gerade an Paulinchen sehe ich, wie lange so ein Jahr doch sein kann.


Danke Papa, Georgy und Oma Brigitte. Dein Besuch mit Aaron vor einigen Wochen war wirklich schön. Es war ein tolles Gefühl ein Stückchen Heimat hier unten zu haben und Vici und ich haben die Tage zusammen mit Euch wirklich genossen.


Ihr ward immer für mich da und ich wüsste nicht, was ich ohne Euch machen würde.


Danke Familie Schuster, dass ihr Eure Tochter habt nach Neuseeland mitgehen lassen und ich weiß, dass es ein großer Schritt war. Und während diesem Jahr haben wir einige Male zusammen geskypt und vor allem Vici tat es wirklich gut.


Allen unseren Freunden kann ich gar nicht genug danken. Auch wenn man nur selten Kontakt hatte, war es immer toll zu wissen, dass dort Menschen sind, die einen unterstützen.


Selbstverständlich werden auch nicht alle restlichen Blogleser vergessen. Danke.


Am 22. Juli komme ich in Frankfurt an. Freue mich Euch wieder zu sehen.


Ich hoffe, dass ich euch auf unsere Reisen mitnehmen konnte und euch die Kulturen in der Ferne näher gebracht habe.


BYE BYE NEW ZEALAND.